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Am Freitag startet meine Vegan-Challenge (mit der ganzen Familie)

07.08.2019

Und noch eine Challenge im August.

Meine Tochter ist schon seit fast drei Jahren Vegetarier, und ich beinahe auch. Schon lange liebäugeln wir damit, die vegane Ernährung auszuprobieren. Vegan, das heißt, auf tierische Produkte komplett zu verzichten.

Mein heimliches Vorurteil: Da kann man ja gar nichts mehr essen. Nur Obst und Gemüse, und das macht doch nicht satt!

Meine Geschichte mit Ernährung und entsprechenden Experimenten ist lang, und, ja, ich würde mal sagen, leidvoll.

Als mein Sohn kurz nach der Geburt Ausschlag bekam, riet mir die Hebamme, Weizen wegzulassen. Und als das nichts half, auch noch Milch, Fisch, Nüsse ... Mit zwei kleinen Kindern und einem Business, das ich gerade aufbaute, war das massiver Stress. Wie sehr dieser Stress dann am Ende die Neurodermitis förderte, begriff ich erst viel später. Bis dahin hatte ich noch diverse andere Experimente mit Weglassen und Umstellen durch.

Danach hab ich gesagt, ich lass mich nie mehr reglementieren. Diäten aller Art waren für mich einfach nur schlecht und falsch. Ich wollte nicht mehr verzichten. Verzicht macht Stress.

Ich habe dann zwar einmal vor drei oder vier Jahren ein paar Tage gefastet. Aber das war der blanke Horror, überhaupt nicht so schön, wie alle immer erzählen.

Dass ich heute trotzdem fast Vegetarierin bin, verdanke ich der lieben Gewohnheit. Schwein mochte ich noch nie (schon aus ethischen Gründen, Schweine sind angeblich klüger als Hunde), und mit einem Vegetarier im Haus kocht man einfach anders. Und dann merkte ich, dass mir Fleisch und Wurst einfach überhaupt nicht mehr schmeckt. Bis auf ein paar Ausnahmen, die jedoch immer weniger werden.

Naja, so lang sollte es heute gar nicht werden. Aber eins möchte ich noch ergänzen. Wir haben dann nämlich zwei vegane Wochen geplant, als Selbstversuch sozusagen. Also ob es machbar ist, ob man satt wird, ob es teurer ist, ob es schmeckt. Letzte Woche haben wir den Essenplan ausgearbeitet. Und ich bin mega (positiv) überrascht: Was es alles als vegane Variante gibt! Selbstgemacht, nicht industriell. Veganen Schokokuchen und Brownie, veganen Eiersalat, sogar veganes Mett und vegane Wurst. Wir probieren das alles durch, und ich werde hier berichten. Ich bin mega-gespannt.

Am Freitag geht es los. Die ganze Familie macht mit, und wir haben sogar Mitnehm-Snacks für die Schule und Arbeit mit eingeplant.

Auch mein Kaffee wird vegan, das ist vielleicht ein Abenteuer. Denn es gibt so Punkte, die waren für mich bisher die K.O. Kriterien für vegane Ernährung, das sind Kaffee (wegen der Milch, Sojamilch ist bäh), Käse und Schokolade.

Meine Tochter protokolliert unseren Versuch übrigens parallel auf ihrem Blog "Einfach Einhorn".

Kategorien: Entspanntes Business | Schlagworte: Challenge, Ernährung, Gesundheit, Herausforderungen, Leben verändern

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