Mein Ziel ist ja, schnellere, kürzere Blog-Beiträge zu schreiben, um einfach wieder mehr Abwechslung reinzubringen. Und damit eine Schreibblockade gar nicht erst entstehen zu lassen. Ein großer Zeitfresser ist nach meiner Erfahrung immer auch das Blogbild. Seitdem ich mich vor einigen Monaten entschlossen hatte, immer ein Bild an jeden Beitrag zu hängen, merke ich das immer wieder.

Zuerst muss ein passendes Bild gewählt werden. Das ist oft (für mich) gar nicht so einfach. Welches Bild ist eine passende Metapher zu meiner Aussage? Welches Bild drückt die richtige Emotion aus? Oft muss das Bild dann erst recherchiert werden. Hier kommen ja verschiedene Bild-Datenbanken in Frage, wobei ich in aller Regel fotolia nutze, aufgrund der guten Verschlagwortung und der großen Auswahl. Aber die große Auswahl ist nicht immer ein Segen – manchmal klicke ich mich durch zig Seiten in der Hoffnung, doch noch ein passenderes Foto zu finden.

Ist das Bild dann gefunden und gekauft bzw. heruntergeladen, muss es zugeschnitten werden. Die Bilder hier bei uns werden recht breit eingebunden und dürfen nicht so hoch sein, damit sie nicht so viel Textinhalt „verdrängen“. Ein eher kompliziertes Format, habe ich in der Vergangenheit immer wieder festgestellt, denn die meisten Bilder sind von Natur aus höher, so dass ich oben oder/und unten etwas abschneiden muss, was bedeutet, dass ich mir bereits im Vorfeld überlegen muss, wie das Bild wirkt, wenn es im Querschnitt nur noch halb zu sehen ist.

All das führt immer wieder dazu, dass ich für die Bilderauswahl beinahe genauso lange benötige wie für den eigentlichen Text. Und ich frage mich: Ist es das wert?

Ja, Bilder machen eine Website schöner. Sie laden zum Lesen ein. Sie wirken freundlich und können auch Aussagen transportieren. Aber muss man deswegen einen Zwang daraus machen?

Frei nach Shean Brummel: Einen Scheiß muss ich!

Ich muss gar nichts, ich darf (fast) alles. Deshalb werde ich in Zukunft mehr von meinen eigenen Bildern veröffentlichen. Egal, ob sie thematisch 100% passen oder nicht. Weil ich sie einfach schön finde. Ich fotografiere total gerne, und ich glaube, ich kann es auch einigermaßen gut. Es ist schade um diese Fotos, die sich gerne zu einem netten Text gesellen wollen. Weg mit dem überflüssigen Perfektionismus!

Das Bild zu diesem Beitrag hängt auch bei mir im Büro in „Groß“.

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