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Blog-Kategorie "Aus dem Nähkästchen"


Lebst du dein volles Potenzial?

Im Frühjahr 2017, als ich zu erwachen begann und mich intensiv auf die Suche nach dem Sinn meines Lebens machte, hatte ich immer ein ganz tiefes Gefühl in mir – dass ich nicht mein volles Potenzial lebe. Dieses Gefühl war schmerzhaft, und ich konnte es nicht richtig einordnen. Bedeutete das, dass ich zu wenig leiste? Dass mich die Dinge, die ich tue, nicht genug fordern? Dass ich das Gefühl habe, mein Potenzial zu verschwenden? Es war mir peinlich, darüber zu sprechen, weil es für mich überheblich und undankbar klang.

Vor Kurzem sagte mir jemand, man lebt immer sein volles Potenzial – mehr als man gerade lebt, ist in diesem Moment einfach nicht möglich. Ja, das stimmt natürlich. Aber darum geht es ja nicht – es geht nicht darum, was ich jetzt gerade lebe, sondern wo ich hin möchte. Dass ich spüre, dass da mehr ist, und ich keine Ahnung habe, wie ich das freisetzen kann. Leben ist Veränderung. Und wenn ich spüre, da fehlt was, oder da will was raus aus mir, und nicht weiß was, kann mich das ziemlich in den Wahnsinn treiben.

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Das letzte Quartal – wenn der Umsatz noch nicht stimmt

Panik. Es ist ja schon wieder Oktober, und die Zeit rennt nur so. Der angestrebte Umsatz ist noch nicht erreicht, im Gegenteil – du humpelst noch etwas (oder sogar etwas mehr) hinter deinen Zielen hinterher. Was nun?

Wenn du das kennst, dann drehen sich deine Gedanken vermutlich immer öfter um dieses „Problem“. Du fragst dich, brauch ich jetzt noch einen Plan B, eine Reißleine? Vielleicht neigst du dazu, panisch auf den einen oder anderen „Zug“ aufzuspringen, der gerade zufällig vorbeifährt, und dir schnelle (extreme) Umsätze in kürzester Zeit verspricht. Irgendein Angebot anzunehmen, dass deinen Umsatz binnen Tagen explodieren lassen soll. Das grundlegende Konzept solcher Angebote klingt immer verlockend einfach.

Was soll ich sagen. Ich bin skeptisch. Ich halte viel von Visionen und auch davon, meine Ziele zu visualisieren (damit mein Unterbewusstsein weiß, wo wir hin wollen). Aber ich halte nicht viel von Rezepten, die zu einfach klingen, und nach zu wenig Arbeit. Warum sollte etwas in den letzten zwei bis drei Monaten funktionieren, was bisher nicht funktioniert hat? Und warum nutzen es dann nicht alle?

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Unsere Website – ein Mix aus WEB-Villa, OXID Shop und WordPress

Schon lange will ich dir darüber berichten, wie unsere eigene Website aufgebaut ist und was dahinter steckt. Das sind nämlich drei genial miteinander verwobene Systeme: unser CMS, OXID eShop und WordPress.

Herzstück unserer Website ist unsere WEB-Villa – unser eigenes CMS. Damit sind wir flexibel und unabhängig von irgendwelchen pauschalen Lösungen, die nicht wirklich zu uns passen. Hier erstellen wir sämtliche Formulare und Textseiten. Außerdem gibt es einen geschützten Download-Bereich, und wir haben den OXID Warenkorb integriert. Das war notwendig, damit auf allen Seiten – auch denen des Blogs – der Warenkorb korrekt angezeigt wird und nicht verloren geht.

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Du wärst manchmal gern etwas netter? Was davor kommt. (Audio)

Ich habe mir vorgenommen, mutiger zu werden. Weniger zu munkeln, was andere von mir denken könnten (und mich weniger danach zu richten). Weniger perfekt zu sein. Ich will mehr ausprobieren und experimentieren. Ich will auch wieder mehr Spaß.

Ich habe mir vorgenommen, mehr aus meiner Komfortzone zu kommen … meinen Bereich, in dem ich mich wohl fühle, zu dehnen. Mich zu zeigen.

Deshalb stelle ich dir jetzt ein Audio zur Verfügung, das letzten Freitag auf meiner Hunderunde am Morgen entstand. Ich fühlte mich inspiriert, und das hört man auch. Auch wenn die Qualität ansonsten noch ausbaufähig ist. Und das holt mich ziemlich aus meiner Komfortzone raus.

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Geburtswehen – ein Blick hinter unsere Kulissen

Die Sehnsucht unserer Seele BuchcoverIch lese gerade „Die Sehnsucht unserer Seele“ von Sabrina Fox – ein wundervolles Buch. Und wieder eines von denen, die mich gefunden haben, nicht ich sie.

Sie schreibt darin, dass sie von ihrer guten Freundin Jacqueline Snyder gelernt hat, wie wichtig es ist, andere auch an den „Geburtswehen“ neuer Projekte und Ideen teilhaben zu lassen und nicht einfach nur das fertige Kind zu zeigen.

Viele betrachten die „Kinder“ von anderen und wundern sich, warum nur sie selbst solche Schmerzen haben. Warum nur sie durch diese Wehen gehen. Jeder von uns geht durch seine eigenen Geburtswehen, und die sind notwendig, da auch ein Kind nicht einfach aus dem Bauch hüpft. …

Das hat mich ermutigt, dir noch mehr und intensiver von unseren Geburtswehen hier zu erzählen.

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Ich will nicht mehr kämpfen – schon gar nicht gegen mich selbst!

Wenn du hier schon länger mitliest, ist dir bestimmt aufgefallen, dass sich sowohl mein Schreibstil als auch meine Themen in den letzten Wochen verändert haben. Wenn du neu hier bist, wirst du es aber auch merken, sobald du im Archiv zu stöbern beginnst.

Vielleicht irritiert dich das, vielleicht begrüßt du es oder lehnst es ab, vielleicht hast du aber noch gar nicht weiter darüber nachgedacht.

Egal, wie du dazu stehst – ich verspüre den Wunsch, dir zu erklären, warum es hier jetzt persönlicher wird. Das ist vielleicht für mich selbst sogar wichtiger als für dich, weil ich jedesmal nach dem Veröffentlichen eines weiteren Beitrags überlege, ob ich diesmal nicht zu weit gegangen bin, ob es nicht eine Spur zu persönlich oder zu „weichgespült“ geworden ist. Ob ich denn dumm bin, meinen ganzen Erfolg, mein Business, dass ich mir in immerhin 12 Jahren aufgebaut habe, so einfach hinzuschmeißen.

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Hinterfrage deine alten Muster

Ich sitze in meinem Garten unter einem Haselnussbusch und schaue den Spatzen zu. Gleich neben meinem Grundstück ist eine KiTa, wo die Kinder gerade lautstark spielen. Pure Lebensfreude.

Dazwischen immer wieder die Stimmen der Erzieher, hauptsächlich im knappen Imperativ: „Komm da weg.“ „Schrei nicht so rum“ „Heb das auf!“ „Hör auf, an der Jacke zu zerren!“

Gehirnwäsche im ganz jungen Alter. Von klein auf lernen wir, was sich gehört und was nicht. Wie laut wir sprechen dürfen, was wir sagen dürfen und was nicht, wie wir uns verhalten sollen. Werden geformt, um in die Masse zu passen. Schön homogen. Kontrollierbar.

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Was wünschst du dir vom Leben?

Bei uns zu Hause, einen kurzen Spaziergang durch den Wald entfernt, gibt es eine Trainings-Rennbahn für Pferde. Sie liegt mitten zwischen Feldern und Wald, total abgeschieden, und gehört zu dem kleinen Gestüt bei uns im Dorf.

Hin und wieder gehe ich diesen Weg mit Balu, in der Hoffnung, diesmal beim Training zusehen zu dürfen. Bisher hatte ich das Glück noch nicht, und die Rennbahn sieht jetzt zum Ende des Sommers auch so aus, als wäre sie schon lange nicht mehr benutzt worden. Ist ja angesichts der Hitze, die dieser Sommer mit sich brachte, für mich nicht weiter verwunderlich.

Heute Morgen hatte es gerade zu nieseln begonnen, als ich mich mit Balu auf den morgendlichen Spaziergang machte. Ich wollte deshalb eigentlich nicht weit gehen. Nicht weit heißt maximal zehn Minuten :) Doch als ich vor die Tür trat, roch es so angenehm – ich liebe den Herbst, der jetzt langsam schon zu spüren ist. Der Niesel war kaum zu merken, unterstrich die schöne Atmosphäre eher noch. Ich hatte Zeit, und so beschloss ich, der Rennbahn einen Besuch abzustatten.

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Persönlich = Unprofessionell?

In den letzten Tagen sinnierte ich öfter darüber, woran es eigentlich liegt, dass so viele Beiträge hier von mir es gar nicht über den Entwurfsmodus hinaus schaffen. Eigentlich bin ich mit meinem Schreibstil ganz zufrieden (obwohl es Menschen gibt, da fallen mir die Augen aus dem Kopf vor Staunen, so gut können die das). Ist es wirklich die Angst vor Ablehnung oder davor, dass jemand anderer Meinung ist als ich?

Gestern Abend postete meine liebe Mentorin Uta Nimsgarn ein Live-Video aus ihrer Facebook-Gruppe. Wertewandel. Sie erzählte, dass sie inzwischen 90 – 95 % von sich zeigt. Von dem, was sie bewegt, was sie ausmacht, als Mensch. Und da fiel bei mir der Groschen.

Irgendwann einmal muss ich gelernt haben, wer sich persönlich zeigt, so wie er ist, wirkt unprofessionell. Bewusst kann ich mich an diese Lehre nicht erinnern. Aber sie sitzt: Professionalität und Mensch passen in meinem aktuellen Mindset (mich betreffend) offenbar nicht zusammen.

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Mut ist nicht das Gegenteil von Angst

Wenn mich jemand gefragt hat, habe ich immer gesagt, ja, ich bin ein ängstlicher Mensch. Ich habe Angst vor Spinnen, Höhenangst, Flugangst; ich steige nicht in Achterbahnen, die eine bestimmte Höhe (1,5 Meter) übersteigen; ich habe Angst vor Menschengruppen (wobei drei fremde Leute ausreichen), vor fremden Menschen allgemein, vor Autos, die mir im Dunkeln entgegenkommen. Als Kind habe ich große Bögen um Spielplätze gemacht, weil ich Angst vor den größeren Kindern hatte. Manchmal habe ich sogar Angst vor dem Telefon, Angst, dass mir die Worte fehlen. Angst, zu bloggen.

Als mich dann letztens mal jemand als mutig bezeichnet hat, war ich erstmal verdattert. Mutig? Ich? Das passte nicht in mein bisheriges Bild von mir.

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