Zurück zur Übersicht

Die EINE Sache, die dein ganzes Leben verändern kann (so einfach und doch so schwer)

20.05.2019

Eigentlich ist der Weg zu einem erfüllten, bewussten Leben ganz einfach.

Du musst nicht unzählige Bücher lesen, Workshops und Coachings besuchen, und jahrelang meditieren.

Du musst nicht deine Ernährung umstellen und deine Gewohnheiten ändern.

Du musst auch nicht dein gesamtes Leben über den Haufen werfen, deine Gedanken beobachten oder bestimmte Zusammenhänge verstehen.

Das einzige, was den Weg in ein wirklich bewusstes Leben ebnet, ist die Freude.

So einfach? Ja, so einfach. Und wiederum doch nicht.

Denn was so einfach klingt, kann sich im Alltag als echte Herausforderung entpuppen. Als ich mich das erste Mal so richtig damit zu beschäftigen begann, war meine größte Herausforderung, dass ich überhaupt keinen Bezug mehr zu meiner Freude hatte. Egal, was ich tat, ich spürte sie nicht. Es war, als hätte ich jegliche Freude am Leben verloren.

Das ist in etwa so, als wärst du in einem sehr dunklen Raum, und jemand würde dir sagen, folge dem Licht, jedoch egal wohin du schaust, nach links, nach rechts, nach oben, nach unten - dunkel. Kein Licht. Frustrierend.

Ich habe damals natürlich den Fehler gemacht, gleich zu viel zu wollen. Ein Fingerschnipps, und da ist die Freude. Und idealerweise geht sie von da an nicht mehr weg. So ist es natürlich erstmal nicht. Erstmal ist es mühsam, sie zu finden unter dem Dickicht von Verpflichtungen, eingespielten Tagesabläufen und Denkmustern. Ich habe sie in einem Lebenstraum gefunden, den ich schon lange in mir trug, mir aber nie erlaubte, ihn zu erfüllen. Eine Reise nach Irland. Diese Reise, die mir so realitätsfern erschien, was ich heute überhaupt nicht mehr verstehen kann, löste sehr viel in mir. Machte Platz für die Freude. Ließ mich ahnen, wie sich Freude überhaupt anfühlt.

Das ist übrigens die zweite Hürde. Denn Freude ist nicht dasselbe wie Spaß. Die beiden werden oft verwechselt. Die schönste und klarste Erklärung, was der Unterschied zwischen beiden ist: Spaß ist laut. Spaß ist kurzfristig. Spaß ist oft etwas Geselliges. Spaß sind Dinge wie Naktbaden, ein reichhaltiges Buffet, ein spannender Kinofilm. Freude hingegen ist leise. Freude schwingt viel höher, geht viel tiefer in uns rein, füllt uns komplett aus. Uns erfasst ein seliges Gefühl dabei. Wir könnten die Welt umarmen und das oft in völliger Stille. Freude ist das Lächeln eines Kindes, der Flügelschlag eines Schmetterlings. Freude ist Flow, wenn du etwas tust und dabei nicht merkst, wie die Zeit vergeht, wenn du in etwas völlig aufgehst.

Aber wie gesagt - überfordere dich nicht. Niemand hat uns beigebracht, der Freude zu folgen. Niemand hat uns darüber aufgeklärt, wie wichtig Freude für uns ist. Als Kinder haben wir noch einen ganz natürlichen Instinkt, unserer Freude zu folgen, doch spätestens mit Schuleintritt wird dieses Grundbedürfnis in den Hintergrund gedrängt. Weicht Pflichtbewusstsein, Vernunft und geordneten Tagesabläufen.

Wenn du kein Gefühl mehr für deine natürliche Freude hast, fange klein an. Was hat dich als Kind beglückt? Vielleicht hast du gerne Schiffen oder Flugzeugen zugeschaut? Vielleicht hast du Sandburgen gebaut oder Steine gesammelt? Oder - wie ich - Käfer und Ameisen beobachtet?

Ein großer Fehler, den ich bei der Suche nach Freude am Anfang gemacht habe, war, dass ich glaubte, in meiner Freude wäre der Sinn meines Lebens versteckt. Das ist auch so, aber eben nicht direkt übersetzbar. Denn so habe ich mich selbst begrenzt. Was für einen Sinn kann es eben haben, Ameisen oder Käfer zu beobachten? Mein Verstand konnte das nicht mit allem, was er kannte und was für ihn Sinn machte, abgleichen, und so war das eine völlig nutzlose Sache für ihn. Das verunsicherte mich sehr, denn ich hatte ja gelernt, dass mein Verstand das einzige war, auf das ich mich verlassen kann.

Lass den Verstand reden, und nimm dir täglich mehrmals ein paar Minuten Zeit, in deine reine Freude zu kommen.

In diesem Zusammenhang gab es eine weitere Hürde bei mir. Das wurde mir tatsächlich erst in einem Coaching-Gespräch so richtig bewusst. Ich erlaubte mir Freude nicht. Meine damalige Mentorin fragte mich, wieviel Freude ich denn schon lebte, in meinem Alltag, und ich sagte - so 30%. Mir kam das ungeheuer viel vor, und ich spürte sogar, wie egoistisch und oberflächlich ich mich dabei fühlte. Weil ich meine Freude vor alles andere stellte, das war doch unerhört! Wo blieb mein Pflichtbewusstsein, schließlich war ich für ein Business und eine Familie und mehrere Haustiere (usw. usw.) verantwortlich!

Doch meine Mentorin blieb ganz cool, und antwortete mir - versuche, zu den 100% zu kommen. Wenigstens 80% am Anfang. Aber langfristig 100%. Mir stockte der Atem. Da erst merkte ich, wie ich mich unbewusst immernoch einschränkte, mir nicht erlaubte, in die Freude zu kommen.

Heute weiß ich: Freude ist der Wegweiser zu deiner Lebensaufgabe. Aber vorher muss die Freude in uns wiedergefunden werden. Wir müssen sie uns erlauben. Wir müssen sie fühlen, wieder eine Verbindung zu ihr (und damit unserem wahren Selbst) aufnehmen, sie in unseren Alltag integrieren. Wir müssen an sie glauben. Das ist ein Weg, ein Prozess. Denn wenn der Alltag über einem zusammenschlägt, wenn die Dinge im Außen sich überschlagen, wenn die Herausforderungen uns herausfordern, dann folgen wir schnell wieder unseren alten, bekannten Mustern. Wir rutschen wieder in die Unbewusstheit, wir vertrauen dem Verstand, wir tun, was getan werden muss, wir funktionieren. Für Freude ist dann augenscheinlich immer wieder schnell kein Platz mehr. Wir vergessen einfach, uns der Freude zu widmen.

Daher ist es wichtig, sie zu einer Gewohnheit zu machen. Ihr einen festen Platz in unserem Alltag zu geben.

Denn am Anfang ist mir das oft passiert. Ich habe die Freude "verloren", ohne es so richtig zu merken. Heute ist es umgekehrt. Ich merke sofort, wenn ich nicht in der Freude bin. Weil sie mir eine Gewohnheit geworden ist.

Freude ist nicht einfach nur schön oder angenehm. Sie soll uns nicht von unseren "Problemen" ablenken. Freude hat eine sehr hohe Schwingungsfrequenz, die messbar ist. Diese hohe Frequenz bringt unseren Körper in mehr Harmonie, was die Selbstheilungskräfte aktiviert. Zudem zieht Freude nach dem Resonanzgesetz mehr Freude an. Sie hat also sehr praktische, wissenschaftlich nachgewiesene Vorteile.

Und Probleme sind letztlich nur Situationen, die wir als problematisch eingestuft haben (das werde ich noch in anderen Beiträgen genauer erläutern). Freude lenkt uns nicht davon ab, sondern schenkt uns Kraft, diese Herausforderungen anzugehen, und Gleichmut, um zu neuen Lösungen zu kommen. Auch hier leistet uns Freude einen großen Dienst.

Kategorien: Entspanntes Business | Schlagworte: Freude leben, Leben verändern, Lebensaufgabe, Sinn des Lebens, Wachstum

Lust auf mehr?

Grips-Letter abonnieren und nichts mehr verpassen.

Der Grips-Letter erscheint alle 1 - 2 Wochen. Du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Deine Daten werden nicht weiter gegeben. Hier erfährst du mehr über den Grips-Letter. Hier findest du unsere Datenschutzerklärung.

Beitrag kommentieren

Wie alle anderen Websites verwendet auch unsere Cookies. Wenn du unsere Website verwendest, stimmst du dem zu.

Folgende Cookies zulassen:

Alle akzeptieren

Mehr Infos


Welche Cookies werden gesetzt?

Notwendig
PHPSESSID Behält die Einstellungen der Seite des Benutzers bei allen Seitenanfragen bei.
robin_marketing_popup Sorgt dafür, dass das Marketing-Popup nicht bei jedem Seitenwechsel erneut aufpoppt.
dwa_cookie_noticed Speichert die Einwilligungen zu den Cookies für ein Jahr. Dieser Cookie kann zurückgesetzt werden, wenn die Einwilligung entzogen werden soll.
Statistik
_pk_id Matomo - Cookie zum Speichern einiger Details über den Benutzer, z. B. der eindeutigen Besucher-ID (anonymisiert), notwendig zum Zählen wiederkehrender Besucher. - Speicherdauer 13 Monate
_pk_ses Matomo-Cookie zur Speicherung Sessionabhängiger Nutzerdaten - Speicherdauer 30 Minuten