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Ein fantastisches Tool für (komplexere) Todo-Listen und Redaktionspläne: Trello

18.04.2017

Manche Dinge kommen total unverhofft, und wenn sie da sind, ist man erstmal baff und fragt sich dann, wie das so lange an einem vorbei gegangen sein kann.

So ging es mir letzte Woche mit dem Tool Trello. Ich bin mir sicher, dass es mir zuvor schon einmal über den Weg gelaufen ist, aber da habe ich das Potenzial einfach nicht für mich erkannt.

Doch dann sah ich ein Webinar über Redaktionspläne. Und da hat es klick gemacht.

Mit Redaktionsplänen ist das bei mir so eine Sache. Das sind diese Pläne, in denen man festlegt, wann man worüber schreiben will - sei es nun im Blog, im Newsletter, in den Sozialen Medien oder wo auch immer.

Bei mir ist das so eine Hass-Liebe. Ich mag mir nicht gern Vorschriften machen lassen. Ein Plan aber macht mir Vorschriften, selbst wenn ich ihn selbst erstellt habe. Er engt mich ein, setzt mich auch ein Stück weit unter Druck (wobei das ja auf der anderen Seite auch genau das ist, was solche Pläne erreichen sollen).

Auf der anderen Seite jedoch war es ein Redaktionsplan, mit dem ich geschafft habe, regelmäßiger zu bloggen - und vor allem auch den Newsletter jeden Monat pünktlich auf den Weg zu schicken! Ich habe gelernt, dieses Werkzeug für mich zu nutzen, mit der Flexibilität, die ich brauche, um mich weder eingeengt, noch bevormundet zu fühlen.

Ich brauche nämlich nicht unbedingt Termine, aber doch Ideen. Schreiben ist bei mir eher spontan, ich habe einfach Tage, da fließen die Worte besser. Und dann habe ich Tage, da kommen die Ideen im Minutentakt. Und wenn ich das kombiniere, dann habe ich ein gutes Ergebnis. Einen Tag Ideen sammeln, einen anderen dann schreiben. Man kann ja im Wordpress und auch im Newsletter-Tool Artikel sehr schön "auf Halde" produzieren, wie Gitte immer sagt.

Da ich Excel nicht besonders mag, habe ich mir hübsche Redaktionspläne zum Ausdrucken gemacht. Einfach ein A4-Blatt pro Monat, auf dem ich Themenideen, Termine sowie den jeweiligen Bearbeitungsstand eintragen kann. Das funktioniert soweit auch ganz gut, nur hab ich immer wieder mal einen Artikel dabei, der mir durchrutscht, weil es doch nicht so passt oder was dazwischen kommt. Den schiebe ich dann, was heißt, dass ich ihn von Hand von der einen in die nächste Liste übertrage. Und das jeden Monat!

Dazu kommt, dass ich das Offline-Arbeiten mit Papier zwar sehr mag, es aber mit meiner übrigen Arbeitsweise nicht so gut zusammenpasst. Wenn ich einen spannenden Beitrag oder Link im Web finde, der zu einem meiner geplanten Themen passt, muss ich mir diesen entweder abschreiben oder gut verschlagwortet in die Lesezeichen packen.

Und dann kam Trello ...

Trello ist eine Art digitales Whiteboard, nur besser. Man kann mehrere (themenbezogene) Boards erstellen, und innerhalb der Boards Listen. Innerhalb jeder Liste lassen sich beliebig viele Karten erstellen, die dann mit Stichworten, Bildern, Kommentaren, Links und vielem mehr ergänzt werden können.

Das kann man sich so ähnlich vorstellen, wie eine Pinwand voller bunter Postits. Da ich es leider erst ein paar Tage dabei bin, kann ich hier noch keinen gescheiten Screenshot bieten. Aber wenn es soweit ist, lade ich das gerne mal hoch.

So lässt sich dort ein Redaktionsplan Board erstellen, für jeden Monat eine Liste mit Themen, und wenn ein Thema in einem Monat nicht passt, wird es halt in den nächsten geschoben. Das geht ganz einfach per Drag-Drop. Zusätzlich kann man dann auch eine allgemeine Liste erstellen, in der man Ideen sammelt. Auch Links zu weiterführenden Quellen kann man da hinterlegen, oder wenn man schon mal ein passendes Beitragsbild gefunden hat.

Auch für meine Ideensammlung für neue Projekte, Angebote, Marketingaktionen usw. ist Trello einfach nur genial. Solange es noch keine echten Projekte sind, sondern nur Ideen, die erst noch reifen müssen und oft noch total chaotisch sind, war es für mich immer etwas schwierig, das übersichtlich und gesammelt so abzulegen, dass ich es wiederfinde und weiterentwickeln kann. Hierfür habe ich bislang eine Excel-Liste geführt, was aber auch zum Problem führt, wo man die inspirierenden Artikel, Beispielseiten, Gedanken usw. zum jeweiligen Thema lässt. Jetzt erfasse ich es in Trello, und kann es wunderbar und schnell verschlagworten, verschieben, ergänzen ...

Ich bin erst seit wenigen Tagen dabei, und ich denke, dass ich noch nicht im Geringsten das Potenzial dieses Tools ausnutze. Man kann z. B. auch Termine hinterlegen und anderen Benutzer seine Boards freigeben, so dass diese mitwirken können. Ich bin gespannt, was sich da noch ergibt.

Ich bin etwas Großem auf der Spur :) ...

Kennen Sie Trello? Wozu nutzen Sie es?


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Kategorien: Aus dem Nähkästchen | Schlagworte: Bloggen, Coole Tools, Ideen, Inspiration, Linktipp, Newsletter starten, Redaktionsplan

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