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So finden Sie das perfekte NL-Tool (IV) - Opt-In, Opt-Out und Fehlerseiten

01.10.2012

In dieser Blog-Serie stelle ich die wichtigsten Kriterien vor, die bei der Auswahl eines passenden Newsletter-Tools wichtig sind. Hier finden Sie die Einführung mit Inhaltsverzeichnis der bisher veröffentlichten Folgen.
Im vierten Teil geht es um Opt-In, Opt-Out, Antwort- und Fehlerseiten.

Opt-In - Anmeldung

Als Opt-In bezeichnet man das Anmelden eines Abonnenten an einen Newsletter.

Seit 1. September diesen Jahres dürfen Sie nur noch E-Mails an Empfänger versenden, die dem ausdrücklich zugestimmt haben. Vorher durften Sie Ihren Newsletter auch an Kunden versenden, ohne dass diese sich ausdrücklich eingetragen haben. Insbesondere Shops haben das bisher gern getan. Das ist jedoch leider vorbei, Sie müssen sogar nachweisen, dass der Kunde dem Newsletter-Empfang zugestimmt hat (mehr Infos).

Beim Double-Opt-In erhält der neue Abonnent nach seiner Eintragung eine E-Mail, in der er mittels Link nochmals bestätigen muss, dass er den Newsletter empfangen will. Das ist in Deutschland zwar nicht vorgeschrieben, aufgrund oben genannter neuer Gesetzlage aber empfehlenswert und auch üblich. Prüfen Sie also, ob Ihr Newsletter-Tool diese Funktionalität bietet.

Selbstredend, dass Sie natürlich auch die E-Mails, die nach Opt-In und Bestätigung an den neuen Leser versendet werden, zu einhundert Prozent selbst anpassen können sollten. Fremdwerbung des Newsletter-Dienstes in diesen Mails ist für professionelle Newsletter absolutes No-Go.

Opt-Out - Abmeldung

In jedem Newsletter muss dem Empfänger die Möglichkeit gegeben werden, seine E-Mail Adresse aus dem Verteiler zu löschen. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Die meisten Newsletter-Dienste schreiben einen Opt-Out Link in jedem Newsletter sogar zwingend vor, damit er versendet werden kann. Sie bieten dafür einen Platzhalter, der mit den Daten des Lesers automatisch ersetzt wird. Mit einem Klick kann der Leser sich abmelden, weil der Newsletter-Dienst die E-Mail Adresse und den Verteiler, den es betrifft, im Link mitgeliefert bekommt. Achten Sie darauf, dass die Abmeldung für Ihre Leser tatsächlich so einfach ist. Lesen Sie hier, warum Sie Ihren Abonnenten das Abmelden leicht machen sollten.

Leser melden sich aus unterschiedlichsten Gründen ab. Vielleicht haben sie den Job gewechselt und daher eine neue E-Mail Adresse. Vielleicht haben sie Urlaub und wollen während dieser Zeit keine Newsletter in ihrem Postfach anhäufen. Vielleicht gehören sie auch nicht zu Ihrer Zielgruppe und die Themen, die Sie schreiben, passen nicht zu ihrer Situation. Vielleicht haben sie aber auch andere Dinge an Ihrem Newsletter auszusetzen, vielleicht erscheint er zu oft, enthält zu viel Werbung oder Ähnliches. Hilfreich für Sie wäre an dieser Stelle, wenn Sie die Leser, die sich abmelden, genau das fragen. Die wenigsten Newsletter-Dienste bieten diese Möglichkeit. Wenn Sie aber nach der Abmeldung auf eine eigene Seite weiterleiten können, können Sie dort eine freundliche Frage unterbringen, was zu der Anmeldung geführt hat. Nebenbei können Sie dort den Leser einladen, sich jederzeit erneut anzumelden. Voraussetzung dafür sind eigene Antwortseiten.

Eigene Antwortseiten

Nach dem Opt-In, nach der Bestätigung, also dem zweiten Opt-In, und auch nach der Abmeldung, gelangt der Leser auf eine Antwortseite. Dort erhält er die Information, dass seine Aktion erfolgreich war und was die nächsten Schritte sind.

Diese Antwortseiten sollten Sie nach Möglichkeit selbst gestalten können, am besten sollten sie sogar auf Ihrer eigenen Domain liegen. Denn dann läuft z. B. die Anmeldung so, dass der Leser seine E-Mail ins Formular einträgt, an den Newsletter-Dienst weitergeleitet und dort eingetragen wird, und dann wieder zurück zu Ihrer Website gelangt, wo er die Mitteilung erhält, dass eine E-Mail an ihn versendet wurde, deren Link er bestätigen soll. Das alles geschieht so schnell, dass der Leser gar nicht merkt, dass er zwischendurch auf einer anderen Website war. Das hat nichts damit zu tun, den Leser in die Irre zu führen, sondern im Gegenteil - es trägt dazu bei, ihre neuen Abonnenten nicht unnötig zu verwirren und zu verunsichern.

Wie Sie eigene Antwortseiten einrichten, erkläre ich bei Bedarf in einem anderen Beitrag, das würde den Rahmen heute sprengen. Nur ein Tipp: Prüfen Sie, ob Sie beim Newsletter-Dienst Ihrer Wahl als Antwortseite eine Webadresse angeben können.

Antwortseiten, die Sie beim Newsletterdienst einrichten, können zwar in der Regel farblich angepasst werden, sie werden sich aber immer optisch von Ihrer Website unterscheiden, weil Header, Footer und Navigation fehlen.

Fehlerseiten

Ein weiterer wichtiger Punkt sind Fehlerseiten. Trägt der Abonnent sich in das Anmeldeformular ein und macht dabei einen Fehler (z. B. fehlende Pflichtfelder oder ungültige E-Mail Adresse), erhält er nach dem Absenden eine Fehlermeldung. Auch diese Fehlerseiten sollten Sie nach Möglichkeit selbst anpassen können bzw. auch hier auf eine eigene Seite umleiten können.

Bei Antwort- und Fehlerseiten wird auch das Thema Sprache nochmal wichtig. Wenn Sie nicht auf eigene Seiten umleiten können, sollten Sie zumindest den angezeigten Text ändern können. Bei den Fehlerseiten ist auch das nicht immer das Fall, was dazu führt, dass Fehler auf Englisch angezeigt werden.

Daten ändern

Im Idealfall können Ihre Leser über einen extra Link auch ihre Daten (Name, E-Mail) ändern. Das ist nur bei wenigen Tools möglich, kann aber gerade bei großen Verteilern Ihr Leben sehr erleichtern.

Eine Alternative zu eigenen Fehler- und Antwortseiten sowie auch zur Datenändern-Funktion ist eine API, eine Schnittstelle, mit der Sie den gesamten An-, Um- und Abmeldeprozess selbst steuern können. Darauf gehe ich in einem späteren Teil dieser Serie noch ein.

Lesen Sie in der nächsten Folge: Editor und Templates

Kategorien: Umsatz ankurbeln | Schlagworte: Das perfekte Newsletter-Tool, E-Mail Marketing, Newsletter, Newsletter-Tools, Online-Marketing

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