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So werden deine Blogbeiträge nicht nur gut, sondern klasse

17.08.2019

Was unterscheidet ganz gute Blogbeiträge von ausgezeichneten?

Ist es der Schreibstil? Die Länge? Die Formulierung, die Länge der Sätze oder wie gut der Text strukturiert ist?

Ich glaube, etwas ganz anderes ist entscheidend. Etwas sehr Subtiles, das viele überhaupt noch nicht auf dem Radar haben. Einige machen es intuitiv richtig, andere lassen es völlig beiseite und wundern sich, dass Bloggen nicht funktioniert.

Ok, ich will es nicht unnötig spannend machen. Es ist der Mehrwert. Das, was deine Leser aus dem Beitrag mitnehmen. Aber bevor du jetzt die Augen drehst und sagst, wusste ich schon, lies bitte weiter. Denn wie gesagt, es wirkt subtil, geht aber tiefer. Denn wie du dein Blog schreibst, sagt viel darüber, wie du dein restliches Business betreibst.

Was ist Mehrwert?

Gitte Härter von schreibnudel.de prädigt, jede Textidee zunächst mit folgender Frage zu prüfen:

Was soll der Leser anschließend wissen oder können oder tun?

Jeder Text sollte mindestens eins davon bedienen. Wissen oder Können vermitteln, oder auch den Leser ins Tun bringen. Denken ist übrigens auch Tun, weshalb natürlich auch Denkanstöße und inspirierende Fragen einen enormen Mehrwert haben können.

Die Sache mit dem Mehrwert hat mich in der Vergangenheit einige Male ziemlich verunsichert und sogar in die Irre geführt. Denn tatsächlich waren manchmal Beiträge, von denen ich dachte, sie hätten keinerlei Mehrwert, viel wertvoller für meine Leser (und für mich, denn sie brachten mir mehr Anfragen) als der Durchschnitt.

Heute weiß ich, warum das so ist.

Wir haben als Experten den Mehrwert oft gar nicht mehr auf dem Radar. Wir unter- oder überschätzen ihn. Ich habe im Blog meiner Firma "WEB-Grips" viele Tutorials geschrieben, weil ich lange Zeit dachte, ich müsse den Leuten konkrete Handlungsanleitungen geben. Schritt für Schritt. Alles andere erschien mir zu banal und minderwertig.

Heute weiß ich, dass ich die Leute damit oft überfordert habe. Mehr noch, ich habe damit auch die falsche Zielgruppe (nicht meine Wunschkunden) in mein Blog gezogen. Ich hatte viel mehr meine eigene Sicht auf dem Schirm, als die meiner potenziellen Kunden.

So kam es, dass Beiträge, in denen ich lediglich gezeigt habe, was wir für andere Kunden umgesetzt haben, wesentlich erfolgreicher waren als die langen und ausführlichen Tutorials (die mich obendrein viel mehr Zeit und Aufwand gekostet hatten). Aus meiner Sicht war das reine Werbung und ich musste mich ziemlich überwinden, das zu veröffentlichen. Aus Sicht der Kunden war es inspirierend und ermutigend, sie sahen, was alles geht, wozu es gut ist und wie das am Ende aussehen kann.

Das war direkter Mehrwert! Nur ich konnte ihn mit meiner Expertenbrille tatsächlich nicht mehr sehen.

Unterschätze also nicht den Mehrwert deiner Beiträge (lass vor allem deinen Kritiker nicht zu viel seinen Senf dazu geben).

Verschenke dich total, halte nichts zurück

In Marketingkreisen heißt es oft, gib nicht alles preis, was du weißt, sonst gibt es ja keinen Grund mehr, warum Kunden bei dir kaufen sollten.

Wenn du nur dein Wissen verkaufst, dann mag das stimmen (ich bezweifle es trotzdem). Wenn du allerdings deine Leistungen, dein Können, verkaufst, dann ist das schlichtweg ein schlechter Rat.

Denn deine Leser werden instinktiv spüren, dass du was zurückhältst. Deine Texte werden mit deiner Angst davor, ausgenutzt und hintergangen zu werden, durchtränkt sein. Alles ist eine Frage der Energie. Was du aussendest, erhältst du zurück. Wenn du erwartest, dass deine Leser nur dein (kostenloses) Wissen abgraben und dann wieder gehen, wird genau das passieren.

Du möchtest ja, dass deine Leser dir vertrauen. Dann vertraue du zuerst. Gib einen Vertrauensvorschuss. Gib alles von dir. Halte nichts zurück.

Damit das nicht ausufert, beschränke dich beim Schreiben auf "Plankton-Themen", also winzige Themen-Fragen.

Gib alles von dir, gib alles rein, schon bevor die Beziehung zu deinen Kunden begonnen hat. Du wirst wunderbare Geschenke zurück erhalten. Allerdings ... kleine Einschränkung ... nur wenn du es nicht von vornherein erwartest und einforderst. Wenn du also nicht alles gibst, mit dem Hintergedanken, dann auch was zurückzubekommen. Nur wenn du aus vollem Herzen gibst, wird es auch in voller Stärke wieder zu dir zurückfließen. (Hab Geduld, falls es nicht sofort klappt.)

Verbinde dich energetisch mit deinen Wunschkunden

Der beste Tipp, den es hier gibt: Geh ins Dienen.

Wenn du ein Problem mit dem Wort Dienen hast, dann lebst du vielleicht noch nicht dein volles Potenzial. Denn wenn du dich mit deinem größeren Sinn im Leben verbindest, wenn du spürst, dass du hier bist, um etwas Großes in die Welt zu bringen, wenn du also dein volles Potenzial lebst, wirst du dich nicht mehr fragen, ob du dienen möchtest. Dienen wird dann selbstverständlich für dich, eine Herzensangelegenheit, die Möglichkeit, Gutes in diese Welt zu bringen. Wenn du das noch nicht spürst (aber gerne spüren würdest), freue ich mich auf deine Nachricht.

Frag dich nicht, wie du wohl ankommst, wenn du dies oder das schreibst. Frag dich nicht, ob du gut schreiben kannst. Frag dich nicht, ob du professionell wirkst.

Vergiss für den Augenblick, dass es dich gibt und konzentriere dich nur auf die Menschen, die deinen Text lesen werden.

Was ist deine Botschaft, was möchtest du vermitteln? Was sollen diese Menschen wissen oder können oder tun? Am besten, du lässt eine ganz konkrete Person vor deinem inneren Auge erscheinen. Vielleicht deine Lieblingskundin. Konzentriere dich ganz auf diese Person. Was braucht sie, was fragt sie sich?

Wenn du aus diesem Blickwinkel schreibst, machst du es besser als 90% aller Blogger und Website-Betreiber.

Du tust damit nicht nur deinen Lesern etwas Gutes. Es macht mehr Spaß. Es bekommt mehr Sinn. Du wirst dich erfüllter fühlen.

So, trau dich, und geh in die Vollen.

Alles Liebe,

Bettina

Kategorien: Entspanntes Business | Schlagworte: Blog, dein Warum, Wunschkunden

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