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Worauf wartest du? So wirst du zufrieden UND erfolgreich.

09.06.2020

"Worauf wartest du?"

So ein schönes doppeldeutiges Wortspiel, wenn es um Erfolg geht.

Denn auf der einen Seite kann es darauf hindeuten, dass wir wichtige nächste Schritte vor uns her schieben, dass wir zögern, dass wir schwierige Entscheidungen einfach nicht treffen. Dass wir Dinge, die wir eigentlich tun sollten, einfach nicht tun. Worauf warten wir da?

Viel spannender aber finde ich eine andere Deutung dieser Frage:

Worauf wartest du, was passieren sollte oder muss, damit du (endlich) zufrieden, glücklich und erfolgreich bist?

Was glaubst du, muss dazu geschehen?

Vielleicht ein 5- oder 6-stelliger Umsatz? Vielleicht ein, zwei Mitarbeiter mehr im Team? Vielleicht auch eine bestimmte Anzahl an Followern oder Abonnenten auf verschiedenen Social Media Kanälen, im Podcast oder im Newsletter?

Vielleicht ist es auch ein Angebot, das du unbedingt im Markt platzieren willst? Ein Angebot, das endlich deinen Umsatz sichert, und das über viele Monate? Vielleicht träumst du von einem Business, das viel weniger deiner Zeit in Anspruch nimmt, das unabhängig von dir läuft? Oder von einer Arbeit, die dir endlich, endlich, endlich richtig viel Spaß macht?

Hand auf's Herz - wie sehr wartest du auf deinen Durchbruch, der doch schon so lange ansteht?

Was es auch ist, was dich von deinem (gefühlten) Erfolg abhält, eines haben all diese Dinge gemeinsam: Sie erzeugen eine Lücke. Eine Differenz zwischen dem, was ist, und dem, was sein sollte. Beziehungsweise, was du glaubst, was sein sollte.

Vielleicht glaubst du, wenn du das erreicht hast, wird alles gut. Dann wirst du nachts endlich wieder ruhig schlafen, dann wirst du wieder mehr Urlaub machen, dir öfter frei nehmen, das schöne Wetter genießen. Dann wirst du dir endlich wieder Zeit für dein Hobby nehmen, oder auch mal wieder Sport machen.

Ich glaubte lange Zeit, wenn ich ein bestimmtes Einkommen erreicht hätte, würden sich all meine Sorgen in Luft auflösen. Ich strengte mich richtig an dafür. Ein sorgloses Leben, das war mein Traum. Doch als ich mein traumhaftes Einkommen erreicht hatte, stellte ich bitter fest: Mein Leben war alles andere als sorglos. Im Gegenteil.

Ich hatte zwar gutes Geld verdient, konnte es aber gar nicht genießen. Ich ging am Stock. Mein Leben fühlte sich trostlos, leer und freudlos an. Und ich hatte Sorgen ohne Ende. Sie schossen wie Pilze aus dem Boden.

Und was machte ich?

Suchte mir etwas Neues, was sein sollte, damit ich endlich glücklich sein konnte. Damit ich das Leben endlich wieder fühlte. Mehr Sinn in der Arbeit, mehr Freude, mehr das tun, wozu ich wirklich hier bin auf der Welt.

Und keine Sorge, wenn du das gut kennst - das ist normal. So sind wir konditioniert. Das machen mindestens 98% aller Menschen genau so.

Und so merkte ich gar nicht, dass ich mir eine neue "Gap" erschuf. Weil das so normal ist. Ich hatte mich erneut aus meinem Wohlbefinden im Hier und Jetzt heraus "gedacht", indem ich mir neue Ziele setzte.

Ich will damit nicht sagen, dass Ziele falsch sind. Ziele können wunderbar sein, solange wir nicht glauben, unser Glück (oder Selbstwert oder unsere Zufriedenheit) hingen davon ab. Denn das tun sie nicht.

In den letzten Monaten habe ich immer tiefer erkannt, dass Zufriedenheit und Glück nicht von irgendetwas im Außen abhängig sind. Nichts von alldem um mich herum kann mich wirklich glücklich machen. Nicht mein Partner, nicht eine Tätigkeit, und auch kein bestimmter Umsatz. Denn Glück entsteht in uns selbst. Das Gefühl von Glück ist jedem von uns angeboren und jederzeit - in jeder erdenklichen Situation - abrufbar.

Mehr noch: Es ist da, wenn wir uns nicht selbst (mit unseren Gedanken) daraus heraus katapultieren.

Viele Menschen können es anders herum besser erkennen, also wenn ich von der anderen Seite komme. Erinnere dich einmal daran, wann du ein wirklich großes Ziel erreicht hast. Wie lange hat dich das wirklich glücklich gemacht?

Bestimmt nicht lange. Aber was viel wichtiger ist: Das Glück, das du empfunden hast, kam nicht daher, dass du ein Ziel erreicht hast. Es kam aus dir selbst, aus deinen Gedanken zu dir und deinem Ziel. Du hast es selbst erzeugt.

Der erste Schritt ist zu erkennen, dass all die Dinge, die wir im Außen erstreben, schön und gut sind, aber überhaupt nichts mit unserer Zufriedenheit zu tun haben. Dass jede Lücke, die wir erschaffen, jede Sehnsucht nach etwas im Außen, uns aus dem angeborenen Glücksgefühl fallen lässt.

Nein, die Verbindung mit diesem Glücksgefühl lässt uns nicht antriebslos und träge werden, weil wir im Außen plötzlich nichts mehr anstreben. Im Gegenteil. Alles um uns herum wird mehr und mehr ein Spiel, das uns nichts anhaben kann, egal wie es ausgeht.

Und in der Folge werden wir sogar mutiger, wir zögern weniger, wir haben weniger Angst. Was wiederum nicht selten zu besseren und schnelleren Resultaten führt.

Wir versuchen dann, einen Umsatz zu erreichen, nicht weil wir es müssen (weil wir sonst nicht glücklich sein können oder unser Leben unvollständig ist oder alles den Bach runter geht), sondern weil wir es wollen. Weil wir ausprobieren wollen, wozu wir in der Lage sind. Einfach aus Freude am Leben. Freude am Spiel.

Vielleicht hast du inzwischen den Faden verloren. Vielleicht bist du verwirrt oder fragst dich, worauf ich hinaus will. Das ist normal, denn worauf ich deute - die 3 Prinzipien oder auch das Inside-Out-Verständnis - geht über unseren Verstand hinaus. Er kann es nicht erfassen, doch vielleicht fühlst du in dir eine Resonanz, vielleicht spürst du die tiefe Wahrheit (auch wenn du noch nicht greifen kannst, was es für dich "bedeutet").

So war das bei mir:

Als ich Ende November meinen ersten wirklich großen "Insight" (Einsicht) hatte, erkannte ich, wie sehr ich dem Erfolg nachrannte, wie erfolglos ich mich fühlte. Ich hatte 2019 alles Mögliche versucht, um mein neues Business aufzubauen und damit sichtbar zu werden. Ich hatte es (gefühlt) nicht geschafft.

Bis ich im November erwachte und erkannte: Es ist alles schon da. Ich brauche all das, was ich im Außen anstrebe, gar nicht, um ein gutes Leben führen zu können. Ich führe mein Leben bereits so, wie ich es führen will. Ich muss es nur noch genießen.

Und genau dieses Genießen ist furchtbar schwer.

Denn uns wird immer wieder eingeredet, was wir alles noch sollen und müssen. Und wir reden es uns selbst ein. Wir sind so konditioniert. Wir sehen unsere Mitbewerber und deren neues Angebot und fragen uns unwillkürlich, warum unseres immernoch nicht auf dem Markt ist. Wir sehen die Followerzahlen anderer Kanäle und fragen uns, was wir falsch machen. Wir schauen auf unseren Kontoauszug, und sind wieder nur knapp im Plus, und wir glauben, wir müssten jetzt endlich mal etwas dagegen tun.

Outside-In ist immer präsent. Überall.

Und so bin auch ich ab Januar wieder langsam, aber kontinuierlich aus dem Gefühl von "alles ist gut" in dieses endlose Streben hineingeraten. Ich habe mich wieder mitreißen lassen von dem Reden über "Chancen", von der Angst vor Umsatzeinbrüchen, von dem allgemeinen Hetzen und Tun.

Bis ich mich im Mai erinnert habe. Und wieder Ruhe einkehrte.

Von diesem "alles ist gut" aus ist das Leben gelassen, friedvoll und perfekt. Es gibt keine Dringlichkeit. Es gibt nur Dinge, die getan werden müssen, und andere, die unnötig sind. Klarheit und Ruhe sind die vorherrschenden Kräfte.

Alles, was nötig ist, ist das "alles ist gut" einmal wirklich zu sehen. Durch alle (scheinbaren) Herausforderungen, Sorgen und Probleme hindurch. Wenn du es gesehen hast, wirst du es nie wieder wirklich vergessen, egal wie chaotisch und turbulent das Außen für dich wird.

(Und wenn du Lust hast, diesen Platz des Friedens für dich zu finden, dann informiere dich hier über meine aktuellen Coaching-Angebote. Das erste Gespräch ist kostenlos.)

Übrigens ... ich möchte nochmal ganz kurz auf die erste Bedeutung von "Worauf wartest du?" zurückkommen. Wenn es scheinbar gerade nicht weiter geht. Wenn eine unsichtbare Mauer dich zurück hält. Oder du einfach nicht in der Lage bist, eine wichtige Entscheidung zu treffen.

Ich kenne dieses Gefühl aus unzähligen eigenen Erfahrungen. Inzwischen habe ich für mich erkannt, dass an diesen Stellen immer Kopf und Herz geteilter Meinung sind. Ganz oft gewinnt das Herz, doch der Kopf gibt keine Ruhe. Er sagt uns, wie es sein sollte, wo wir stehen sollten, wer wir sind und wer wir werden sollen. Er pusht uns. Er redet uns ein, dass gewisse Entscheidungen jetzt einfach wichtig sind. Er lässt uns grübeln, was die Leute von uns denken. Und vieles mehr.

Das Inside-Out-Verständnis hilft dir auch hier, Kopf und Herz für dich zu unterscheiden. Dem Kopf einfach nicht mehr so viel Bedeutung beizumessen, wo es nicht notwendig ist. Und so mehr Ruhe und Klarheit in dein Leben und deine nächsten Schritte zu bekommen.

Ich wünsche dir viel Freude beim Erkennen und Entdecken.

Alles Liebe,

💖 Bettina

Kategorien: Entspanntes Business | Schlagworte: Entscheidungen treffen, Erfolgsrezepte, Erkenntnisse, Innere Weisheit, Inside-Out-Verständnis, Zufriedenheit

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