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Google-Ads-Suchbegriffe mit KI analysieren: So setzt Du Dein Werbebudget gezielter ein

Google-Ads-Suchbegriffe mit KI analysieren: So setzt Du Dein Werbebudget gezielter ein

05.10.2026

Dieser Beitrag ist Teil 1 von 1 der Artikel-Serie "20 KI-Ideen für Onlineshops "

KI im Onlineshop muss nicht bedeuten, dass du gleich neue Software einführst oder deine Shoptechnik umbauen musst.

In dieser Serie zeigen wir dir 20 konkrete Möglichkeiten, wie du KI mit den Daten und Werkzeugen einsetzen kannst, die du wahrscheinlich ohnehin schon nutzt – von Google Ads und Merchant Center bis zu Produkttexten, Kundenbewertungen und E-Mail-Marketing.

  1. Google-Ads-Suchbegriffe mit KI analysieren: So setzt Du Dein Werbebudget gezielter ein

In diesem ersten Teil zeigen wir Dir, wie Du Deine Google-Ads-Suchbegriffe mit KI analysieren kannst und dabei herausfindest, welche Suchanfragen Du genauer prüfen solltest.

Denn bevor Du neue Anzeigen erstellst, Gebote erhöhst oder zusätzliches Budget einsetzt, solltest Du wissen, für welche tatsächlichen Suchanfragen Du bereits bezahlst.

Genau dabei kann Dir KI helfen: nicht indem sie Entscheidungen für Dich trifft, sondern indem sie Deinen Suchbegriffsbericht schneller strukturiert und auffällige Fälle sichtbar macht.

Warum Du Deine Google-Ads-Suchbegriffe auswerten solltest

Ein Keyword und eine tatsächliche Suchanfrage sind nicht dasselbe.

Du kannst zum Beispiel auf einen allgemeineren Begriff bieten, während die tatsächlichen Suchanfragen der Nutzer sehr unterschiedlich ausfallen.

Manche passen genau zu Deinem Angebot.

Andere sind eher informativ.

Und wieder andere suchen vielleicht etwas, das Du überhaupt nicht verkaufst.

Genau deshalb lohnt sich ein Blick in den Suchbegriffsbericht.

Er zeigt Dir, was Nutzer tatsächlich eingegeben haben, bevor sie über Deine Anzeige in Deinen Shop gekommen sind.

So bekommst Du ein viel klareres Bild davon, ob Dein Budget wirklich für die Suchanfragen eingesetzt wird, die zu Deinem Sortiment passen.

Was KI bei der Analyse Deiner Google-Ads-Suchbegriffe leisten kann

Wenn Dein Bericht viele Zeilen enthält, wird die manuelle Auswertung schnell mühsam.

Hier kann KI Dir helfen, die Suchanfragen zunächst zu strukturieren.

Zum Beispiel nach:

  • erkennbarer Kaufabsicht,

  • Relevanz für Dein Sortiment,

  • auffälligen Kosten,

  • bisherigen Conversions

  • und Fällen, die Du genauer prüfen solltest.

Wichtig ist dabei:

Die KI soll nicht automatisch entscheiden, welche Suchbegriffe Du ausschließt.

Sie hilft Dir beim Sortieren und Priorisieren.

Die eigentliche Entscheidung triffst Du anhand Deines Sortiments, Deiner Kampagnendaten und Deiner Erfahrung.

Du möchtest direkt mit der fertigen Anleitung arbeiten?
Im Workbook findest Du diese Google-Ads-Analyse inklusive Schritt-für-Schritt-Anleitung, kopierfertigem Prompt und Arbeitsblatt – plus 19 weitere KI-Anwendungen für Deinen Onlineshop.

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Welche Daten Du für die KI-Analyse brauchst

Für den Einstieg brauchst Du keine technische KI-Integration.

Du benötigst lediglich:

  • Deinen Zugang zu Google Ads,

  • einen Export des Suchbegriffsberichts,

  • eine Tabellenkalkulation

  • und einen KI-Chat.

Wenn möglich, sollte der Export mindestens diese Informationen enthalten:

  • Suchbegriff,

  • Kampagne,

  • Klicks,

  • Kosten,

  • Conversions

  • und Conversion-Wert, sofern dieser in Deinem Konto sinnvoll erfasst wird.

Schritt 1: Einen sinnvollen Zeitraum auswählen

Öffne in Google Ads den Bericht „Suchbegriffe“.

Wähle einen Zeitraum, der genügend Daten enthält. Als Ausgangspunkt können zum Beispiel die letzten 60 bis 90 Tage dienen.

Wie aussagekräftig dieser Zeitraum ist, hängt allerdings von Deinem Shop, Deinem Werbebudget und der Zahl der Klicks ab.

Bei wenigen Daten solltest Du besonders vorsichtig mit Schlussfolgerungen sein.

Schritt 2: Den Suchbegriffsbericht exportieren

Exportiere den Bericht als CSV-Datei oder übertrage die relevanten Spalten in eine Tabellenkalkulation.

Bevor Du die Daten in einen KI-Chat kopierst, prüfe sie auf personenbezogene Angaben und entferne oder anonymisiere diese gegebenenfalls.

Du musst für den ersten Versuch auch nicht Deinen kompletten Account analysieren.

Beginne mit einem überschaubaren Ausschnitt.

Schritt 3: Die teuersten Google-Ads-Suchbegriffe zuerst prüfen

Sortiere die Tabelle zunächst nach Kosten.

Damit bekommst Du schnell einen Überblick darüber, bei welchen Suchanfragen eine falsche Einordnung wirtschaftlich besonders relevant sein könnte.

Für einen ersten Durchgang kannst Du Dich beispielsweise auf die 20 teuersten Suchanfragen konzentrieren.

Ordne sie zunächst grob ein:

Relevant

Die Suchanfrage passt zum Sortiment und lässt eine plausible Kaufabsicht erkennen.

Unklar

Die Suchanfrage könnte relevant sein, aber die vorhandenen Informationen reichen für eine sichere Beurteilung nicht aus.

Wahrscheinlich unpassend

Die Anfrage passt offensichtlich nicht zu Deinem Angebot oder zur gewünschten Zielgruppe.

Diese drei Gruppen reichen für den ersten Check vollkommen aus.

Schritt 4: Google-Ads-Suchbegriffe mit KI analysieren

Jetzt kannst Du die Daten von einer KI systematischer analysieren lassen.

Im zugehörigen Workbook-Kapitel haben wir dafür einen vollständigen Prompt vorbereitet. Er hilft Dir unter anderem dabei,

  • die Suchintention einzuordnen,

  • auffällige Kosten zur Prüfung zu markieren,

  • relevante und unklare Suchanfragen zu unterscheiden

  • und mögliche nächste Schritte zu strukturieren.

Ein wichtiger Bestandteil des Prompts ist dabei:

Wenn die Daten für eine sichere Einschätzung nicht ausreichen, wird der Fall als „manuell prüfen“ gekennzeichnet.

Das ist entscheidend.

Denn KI soll Dir helfen, Muster schneller zu erkennen. Sie kennt aber weder Deinen gesamten Shop noch Deine Kunden oder die wirtschaftliche Bedeutung einzelner Produkte so gut wie Du.

Warum Du Suchbegriffe nicht vorschnell ausschließen solltest

Eine der wichtigsten Regeln bei dieser Analyse lautet:

Keine Conversion bedeutet nicht automatisch: Suchbegriff ausschließen.

Eine Suchanfrage kann beispielsweise nur wenige Klicks erhalten haben.

Bei höherpreisigen Produkten kann die Kaufentscheidung länger dauern.

Oder die Suchanfrage ist relevant, aber Anzeige oder Zielseite passen noch nicht gut genug zur Suchabsicht.

Prüfe deshalb insbesondere:

  • Suchbegriffe mit wenigen Daten,

  • Suchanfragen zu besonders wertvollen Produkten,

  • Begriffe mit plausibler Kaufabsicht

  • und alle Fälle, bei denen die Bedeutung nicht eindeutig ist.

Eindeutige Kandidaten für Negativkeywords kannst Du anschließend separat prüfen.

Genau darum geht es im nächsten Teil dieser Serie.

Google Ads mit KI analysieren: Deine Aufgabe für heute

Nimm Dir für den Einstieg nicht den ganzen Google-Ads-Account vor.

  1. Öffne den Suchbegriffsbericht.

  2. Wähle einen sinnvollen Zeitraum.

  3. Exportiere die wichtigsten Daten.

  4. Sortiere nach Kosten.

  5. Prüfe die 20 teuersten Suchanfragen.

  6. Markiere sie als „relevant“, „unklar“ oder „wahrscheinlich unpassend“.

  7. Notiere, welche Fälle Du genauer untersuchen möchtest.

Damit hast Du bereits eine konkrete Arbeitsliste statt eines unübersichtlichen Reports.

Die vollständige Anleitung und den Prompt nutzen

Diese Suchbegriffsanalyse ist Idee 1 von 20 KI-Anwendungen für Onlineshops, die wir in unserem Workbook zusammengestellt haben.

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Zu allen Ideen bekommst Du:

  • eine exakte Schritt-für-Schritt-Anleitung,
  • eine Liste der benötigten Daten,
  • einen Prompt zum Kopieren,
  • Hinweise für die Auswertung,
  • ein Arbeitsblatt für Deine Ergebnisse,
  • die nächsten Schritte.

Und das alles ohne technische KI-Integration in Deinen Shop.

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Kategorien: Zeit, Geld & Nerven

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