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Woher kommen frische Ideen?

25.02.2020

Für ein gutes Business brauchst du immer wieder frische Ideen. Je origineller und kreativer, desto besser.

Wer immer nur andere imitiert, geht in der Masse unter. Wer immer nur Altes aufwärmt, wirkt altbacken. 😋

Doch woher nehmen, wenn sich keine Ideen einstellen? Lass uns gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen ...

Egal, ob für ein neues Produkt, Texte für deine Salespage, Beiträge für dein Blog, deinen Podcast oder Social Media ... überall werden immer wieder neue Ideen gebraucht.

Die besten Ideen kommen meist "out of the blue", ganz unerwartet, und meistens sogar zu sehr seltsamen Zeiten. Ich habe meine besten Ideen, wenn ich mit meinem Hund Balu unterwegs bin, im Garten, oder auch ganz früh morgens, wenn ich noch im Bett liege. Du kennst das vielleicht auch, kaum stehst du unter der Dusche, kommt mit dem Wasser auch ein Shower neuer Ideen.

Inzwischen habe ich aber auch immer genügend Ideen, wenn ich am Rechner sitze. Also wenn ich sie brauche. Nicht, weil ich konserviere, also Ideen sammle. Im Gegenteil. Meine Ideen sind flüssiger und zuverlässiger geworden, seitdem ich nicht mehr jede aufschreibe. Ich behandle Ideen inzwischen lieber nach dem Prinzip - Take it or leave it - setze sie um oder vergiss sie. Ach, ich glaube, da schreibe ich mal einen extra Beitrag zu.

Doch dass sich Ideen bei mir auf Zuruf einstellen, war nicht immer so. Neben dem direkten Umsetzen frischer Ideen (weil Ideen sich dann mehr gewertschätzt fühlen), habe ich drei Hauptzutaten für einen nicht nachlassenden kreativen Zustrom gefunden.

#1 Sei nicht so pingelig

Der Tod der meisten Ideen ist Perfektionismus. Du wartest auf die ultimative Idee, mit der du gegen alle anderen bestichst, mit der du auffällst. Unbemerkt baust du dabei einen Filter, der eine Idee nach der anderen verwirft.

Doch Ideen durchlaufen fast immer eine Art Evolution. Nicht die einzelne Idee an sich, sondern als Ganzes betrachtet. Soll heißen: Die erste Idee ist vielleicht noch etwas flach, die nächste schon ein bißchen origineller, und so weiter, bis du irgendwann eine richtige Produktionsmaschine cooler Ideen bist.

Der Grund ist, dass Ideen zu produzieren einfach Übungssache ist. Die besten Ideen entwickeln wir, wenn wir beginnen, uns selbst mehr zu vertrauen als anderen - denn die besten Ideen entstehen aus uns selbst heraus, aus der inspirativen Kraft, die jeder in sich trägt. Doch vielen von uns ist der Zugang zu dieser kreativen Essenz, die uns angeboren ist, nach der Kindheit verloren gegangen. Wir haben irgendwann begonnen, anderen mehr zuzuhören und zu vertrauen als uns selbst. Und genau das hat den Strom an Ideen in uns zum Versiegen gebracht.

Und dennoch: Lass dich von anderen inspirieren und trau dich auch, bei anderen abzuschauen und zu klauen. Auch wenn das vielleicht erstmal seltsam auf dich wirkt, auch durch Klauen werden wir besser und finden unsere eigene Stimme, wie auch Austin Kleon in seinem Buch "Alles nur geklaut"* schreibt (beachte nur immer das Urheberrecht und klaue keine Fotos oder Texte 1:1).

Trau dich, unoriginell zu sein, um origineller zu werden. Trau dich, schlecht zu sein, um besser zu werden. 😋

Je mehr du umsetzt, je mehr du in die Richtung gehst, in die du willst, desto mehr werden die Ideen zu dir kommen. Von ganz alleine. Ich merke das immer wieder.

Je mehr ich blogge, desto mehr Ideen hab ich, worüber ich schreiben kann (dasselbe gilt für Newsletter und Podcast, der bald erscheint). Je mehr ich in den Social Media poste, desto mehr fällt mir ein. Und nebenbei lerne ich auch noch, was funktioniert und was nicht.

Sei mutig und lass den Perfektionismus los. Ideen kommen, indem du einfach anfängst (auch wenn du noch keine sooo tolle Idee hast).

#2 Kultiviere Stille

Je lauter es um mich herum ist, je mehr ich bei anderen schaue, je gestresster ich bin, desto dünner fließt mein Ideen-Bach.

In Zeitnot kann ich nichts Originelles produzieren.

Die besten Ideen kommen mir, wenn ich in Gelassenheit bin.

Wenn ich dir auch oben geraten habe, abzuschauen und nachzumachen - lass dich nicht dazu verleiten, zu sehr bei anderen zu schauen, denn das kann nicht nur ungemein verunsichern (wenn du das Gefühl hast, noch nicht gut genug zu sein), es lenkt dich auch von dem ab, was du eigentlich wolltest: Nämlich selbst etwas produzieren.

Schau dir an, was andere machen (stell dir im Zweifel einen Wecker), und dann geh in die Stille. Mach was Langweiliges, Gartenarbeit oder den Abwasch, oder setz dich in ein Café. Lass die Gedanken schweifen (pass auf, dass sie sich nicht festbeißen). Warte.

Und wenn nicht gleich etwas kommt, was dir gefällt, mach es nochmal.

Hab keine Angst, dass es zu viel Stille werden könnte. Wir sind alle immer so betriebsam. Ich kenne kaum einen Menschen, der nicht noch etwas mehr Stille in seinem Leben gebrauchen könnte. Nimm dir diese Freiheit.

(Selbst wenn die Idee nicht kommt, die Stille wird dir sehr, sehr gut tun, und wahrscheinlich den Menschen in deinem Umfeld ebenfalls.)

#3 Show up

Fang. Einfach. An.

Wenn du bloggen willst, blogge. Über irgendwas.

Wenn du in den Social Media posten willst, poste. Was dir gerade gefällt oder einfällt.

Oft sind es Ängste, die unsere Ideen blockieren. Diese Ängste halten wir in Schach, indem wir einfach anfangen.

Es gibt kaum etwas, das du falsch machen kannst. Poste einfach nichts, was zu extrem ist, nichts Brutales und keine Provokation. Wenn du ganz sicher sein willst, nimm Katzen 🐱 (da kann man nichts falsch machen 😇).

Du wirst vielleicht nicht gleich die mega Aufmerksamkeit bekommen. Aber du hast trotz Angst gehandelt, und Handeln bringt Energie in Bewegung. Alles kommt ins Fließen, auch deine Ideen. Vielleicht nicht beim ersten Post, aber mit der Zeit wirst du merken, was dich bewegt, was dir wichtig ist, welche Botschaft du teilen willst.

Und dann teile sie.

Mit "Show up" meine ich auch Regelmäßigkeit. Gerade am Anfang ist es wichtig, dass du dir einen Rhythmus überlegst und dran bleibst. Blogge z. B. einmal die Woche. Oder poste täglich. Der Rhythmus sorgt dafür, dass du dir nicht selbst im Weg stehst, und dich durch fehlende Ideen herausreden kannst.

Wenn der Zeitpunkt ran ist, dann setz dich an den Rechner (oder wo immer du deine Ideen entwirfst) und warte notfalls auf eine Idee. Warte solange, bis eine Idee sich zeigt. Lass dich nicht ablenken. Kultiviere Stille. Sei stur.

Das mag etwas seltsam wirken, und am Anfang wirst du vielleicht sogar ziemlich lange warten ... aber wie heißt es so schön: Der Zweck heiligt die Mittel. Probier es einfach einmal aus.

Welche Ideen hast du noch, um deine Ideen-Maschine in Gang zu setzen? Ich bin gespannt (schreib mir in den Kommentaren).

Alles Liebe,

💖 Bettina

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Kategorien: Marketing: SEO & Co. | Schlagworte: finde deine Stimme, Ideen, Inspiration, mutig sein, Stille

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