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3 Gründe, warum Blogserien gut für deine Sichtbarkeit sind

24.09.2020

Blogposts schreiben sich leichter und tiefgängiger und sind auch einfacher zu lesen und zu verdauen, wenn sie sich auf ein einziges Mini-Thema fokussieren (Gitte nennt das "Plankton").

Nun gibt es aber auch Themen, die möchte man gern umfassend abhandeln. Oder man möchte eine Anleitung schreiben, die einen einzigen Beitrag sprengen würde. Oder man hat verschiedene Beispiele für einen übergreifenden Grundgedanken, die man in loser Folge immer wieder im Blog vorstellen möchte (und die sich aufeinander beziehen).

Dann bieten sich Blogserien an, mit denen einzelne Posts miteinander verknüpft und sogar in eine feste Reihenfolge gebracht werden können.

Ich habe in diesem Blog über die Jahre bereits mehrere Beitragsserien geschrieben, z. B. zu den ersten Schritten für den eigenen Newsletter, das perfekte Newsletter-Tool und die Produktsuche in Online-Shops. Einige sind noch in meinem Kopf und werden wohl in der nächsten Zeit entstehen, z. B. die Keyword-Optimierung von Websites und Shops (Schritt für Schritt) oder die Erfolgsfaktoren von Online-Shops.

Da unser Website-System RobinGrips® erst seit Kurzem Blogserien unterstützt, bin ich aktuell dabei, die alten Serienposts zu überarbeiten und neu zu verknüpfen. Und danach mache ich mich an die neuen 😁

Beitragsserien zu schreiben macht nicht nur Spaß, es ist auch gut für deine Besucher - denn deine Beiträge werden leichter zu lesen und zu verdauen.

Und getreu meinem Lieblingsmotto: "Was für deine Besucher gut ist, ist auch für Suchmaschinen gut." erhöhen Blogserien auch konsequent und langfristig deine Sichtbarkeit in Suchmaschinen und ganz allgemein im Web enorm. Wenig Aufwand, große Wirkung - das ist es doch, was wir alle am liebsten haben, oder?

Deshalb erzähle ich dir heute, warum Blogserien gut für dein SEO sind.

1  Deine Blogbeiträge werden vernetzt

Interne Links - das sind Links von einer Seite deiner Website oder deines Blogs auf eine andere. Sie sind ein wichtiger Faktor für die Suchmaschinenoptimierung deiner Website, denn sie geben Google und Co. wichtige Infos über deren Struktur und Inhalte. Deshalb ist es so wichtig, dass du thematisch verwandte Seiten miteinander verkoppelst, denn so können Suchmaschinen sofort erkennen, dass du nicht nur einen, sondern gleich eine ganze Reihe von Beiträgen zu diesem Thema verfasst hast. (Du musst tatsächlich ein Experte sein. 🤓)

Interne Links erleichtern Suchmaschinen auch das Erfassen deiner Inhalte, denn Suchmaschinen folgen beim Indizieren einfach immer weiter den internen Verlinkungen, wobei eine Seite aber nur dann als wirklich wertvoll erfasst wird, wenn sie mit maximal zwei bis drei "Klicks" erreichbar ist.

Je mehr interne Links du auf eine Seite hast, desto wichtiger wertet Google sie, und mit desto weniger Klicks kann sie aufgerufen werden. Gerade für ältere Blogbeiträge, die eher auf hinteren Übersichtsseiten stehen, ist diese interne Verlinkung über die Kategorie- und Stichwortzuordnung hinaus wichtig, weil sie sonst nicht mehr so gut auffindbar sind und vom Google-Index irgendwann nicht mehr wahrgenommen werden.

Link ist dabei auch nicht gleich Link - der Kontext ist wichtig. Links innerhalb des Textes sind höherwertig als an einer anderen Stelle. Wenn du also z. B. Links im Beitrag setzt und gleichzeitig Links zu ähnlichen Beiträgen unter dem Artikel hast (so wie wir hier bei uns), zählen die Links im Beitragstext mehr.

Und hier kommen die Blogserien ins Spiel: Sie vernetzen die verschiedenen Beiträge ganz automatisch. Wird ein Beitrag der Serie gefunden, sind automatisch auch alle anderen auf dem Radar - und überdies sind die Links direkt im Beitragstext platziert, auch ohne dass du sie manuell gesetzt haben musst.

1  Deine Besucher bekommen mehr und bleiben länger

Mehrwert. Das ist das Lieblingswort vieler Suchmaschinenoptimierer. Gib deinen Besuchern Mehrwert, und deine Website wird automatisch sichtbarer.

Das ist so, weil Suchmaschinen vor allem ein Ziel haben: Sie wollen ihren Besuchern die besten Treffer zu deren Suchanfragen liefern. Denn wenn sie das tun, kommen die Besucher wieder - und das stärkt ihre Marktposition.

Die besten Treffer bedeutet - den höchsten Mehrwert.

Wenn du deinen Besuchern ausführliche Infos zum gewählten Thema lieferst, müssen sie ihre Suche nicht auf anderen Websites fortsetzen. Die Chance, dass Fragen offen bleiben, ist gering. Außerdem bleiben sie länger auf deiner Website, wenn sie das Thema wirklich interessiert - denn du bietest so viel Stoff und Wissen dazu.

All das setzt gute Signale bei Google und Co. Wenn Besucher nach Klick auf den Suchtreffer nicht so rasch zu Google zurückkehren und einen anderen Link nutzen, hat Google wohl ins Schwarze getroffen und den richtigen Vorschlag gemacht. Das sorgt dafür, dass du bei der nächsten ähnlichen Suchanfrage wieder vorgeschlagen wirst - vielleicht sogar etwas weiter oben.

1  Du erhältst mehr Links von außen

Neben der internen Verlinkung und dem Mehrwert sind die sogenannten Backlinks einer der wichtigsten Multiplikatoren für deine Suchmaschinenposition. Backlinks sind Links, die andere Websites, Portale und Blogs auf deine Website gesetzt haben.

Wenn du oder deine Beiträge also auf anderen Websites empfohlen werden, wirst du von Suchmaschinen automatisch als professionell und vertrauenswürdig erkannt. Je größer der thematische Bezug zwischen dir und der empfehlenden Website, desto größer ist dieser Sichtbarkeitsbonus.

Backlinks haben aber noch einen weiteren Effekt, der für deine Sichtbarkeit manchmal sogar eine noch größere Rolle spielen kann. Wenn du auf anderen Websites empfohlen wirst, sehen dich auch deren Besucher - im Zusammenhang mit deinem Thema - und finden auf diesem Wege zu dir. Du wirst also nicht nur sichtbarer in Suchmaschinen, du wirst gleichzeitig auch unabhängiger von ihnen.

Auch hier sind Blogserien unglaublich wertvoll. Sie werden (noch) nicht von jedem genutzt und sind daher weit seltener als normale Blogposts. Gleichzeitig decken sie ein Thema oftmals viel umfassender ab als ein einzelner Beitrag es könnte. Deshalb haben sie im Wettbewerb mit normalen Blogbeiträgen die Nase vorn, wenn es um Empfehlungen anderer Websites geht.

Meine Serie "Das perfekte Newsletter-Tool" hat vor einigen Jahren zu viel Aufmerksamkeit, mehreren Erwähnungen, ganz neuen Kontakten und sogar zu einem Interview geführt. All das hätte ein einzelner Blogbeitrag nicht gekonnt.

Schreib, wenn es dir passt

Nun könnte man das Gegenargument bringen, dass all die Inhalte einer Blogserie - theoretisch - auch in einen einzigen Beitrag passen würden. Schließlich gibt es in der Anzahl der Worte, die ein Blogbeitrag haben darf, keine Grenze nach oben, und wenn der Beitrag gut gegliedert ist, finden sich auch Leser rasch zurecht. Hinzu kommt der Fakt, dass eine einzelne Seite eine größere Chance hat, in Google und Co. weit nach oben zu kommen, als wenn der gesamte Inhalt auf fünf oder mehr Seiten gesplittet wurde.

Eines habe ich oben dazu schon geschrieben: So lange Blogbeiträge sind selten lesefreundlich. Besucher fühlen sich vielleicht von der Fülle der Informationen erschlagen. Das Hin- und Herhüpfen zwischen den einzelnen Teilen ist auf einer einzigen Website nicht so einfach wie bei einer Blogserie. Zudem kann ein Leser bei einer Serie die Reihenfolge, in der er die Beiträge liest, selbst bestimmen und leichter auch einfach einen oder mehrere Teile überspringen.

Ich als Blog-Autorin liebe aber Serien aus ganz egoistischen Gründen: Ich kann meine Serie ganz langsam aufbauen, in meinem Tempo. Du kannst zwar auch einen Beitrag nach und nach ausbauen - und das empfehle ich sogar - aber er erhält in der Regel beim ersten Erscheinen die meiste Aufmerksamkeit. Wenn er dann noch nicht "fertig" ist, droht die ganze Mühe, die er noch machen wird, im Sande zu verlaufen.

Bei einer Serie hingegen ist jeder neue Beitrag ein Gewinn. Du hast einen neuen Post und damit Aufmerksamkeit und gleichzeitig wächst deine Serie Stück für Stück.

Mit RobinGrips® gehen Blogserien ganz leicht

Seit Mitte August kann unser Website-Editor RobinGrips® auch Blogserien. Diese werden einfach über ein Häkchen aktiviert und können sofort genutzt werden. Auch bestehende Beiträge lassen sich noch nachträglich in neue Serien integrieren, und die Reihenfolge ist jederzeit anpassbar. Jede Serie kann mit einem kurzen Intro versehen werden, und die Beiträge erhalten automatisch ein Inhaltsverzeichnis und einen Button für den vorherigen und nächsten Artikel (falls vorhanden).

Wenn dich das interessiert, sprich mich an. Ich zeige dir RobinGrips® kostenfrei und völlig unverbindlich.

Nutzt du Blogserien schon? Welche Argumente sprechen für dich dafür, welche dagegen? Schreib mir deine Meinung!

Alles Liebe,

💖 Bettina

Kategorien: Marketing: SEO & Co. | Schlagworte: Blog, Blogserien, interne Verlinkung, Linkbuilding, Mehrwert-Texte, Suchmaschinen-Optimierung

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