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Clevere Lösung für den Versand mit verteilten (dezentralen) Lagerstätten

15.07.2020

Vor etwa zwei Wochen ging der nagelneue OXID-Shop unseres Kunden "Schuh Knopf" an den Start. Wir gratulieren von Herzen! Mit dem Online-Shop ist ein großer Schritt in Richtung Wachstum gemacht, und fortan können die Markenschuhe nicht nur in den Filialen, sondern eben auch im Internet geordert werden. (Reinsehen lohnt sich, der Shop ist sehr schön geworden.)

Ich möchte hier auf eines der von uns umgesetzten Details eingehen, denn es gab von Anfang an eine besondere Anforderung: Es gibt kein zentrales Lager und das soll auch erstmal so bleiben. Die Warenbestände sind auf die zahlreichen Filialen verteilt. Eine Lösung musste her, die alle Bestellungen logisch so an die Filialen verteilt, dass sie rasch, unkompliziert und vor allem möglichst kostengünstig abgewickelt werden können. Da die Filialen teilweise räumlich sehr weit auseinander liegen, sollte unnötiges Hin- und Hersenden der Waren vermieden werden.

Unser Einsatz war hier an zwei Stellen gefragt: Erstens war erforderlich, dass die Lagerbestände der Filialen aus dem ERP nach OXID übergeben und dort vorgehalten werden. Das Warenwirtschaftssystem brachte die filialbezogenen Bestände zwar schon mit, doch die ERP-Schnittstelle übergab sie nicht an OXID (was logisch ist, denn OXID unterstützt diese Funktion von Hause aus nicht). OXID wurde also entsprechend von uns erweitert und eine Schnittstelle für die Filialbestände geschaffen.

Zweitens sollten die Bestellungen nach der vollständigen Bezahlung je nach Verfügbarkeit der Positionen optimal über die Filialen verteilt werden. Dazu wurde ein Cronjob (ein regelmäßig laufender Job) entwickelt, der Bestellungen nach Zahlungseingang automatisch abwickelt, die Verfügbarkeit für alle Bestellpositionen in den Filialen ermittelt und dann auf die Filialen aufteilt. Dabei wird darauf geachtet, dass die Bestellung aus möglichst wenigen Teillieferungen besteht, um Aufwand und Kosten gering zu halten.

Der Job vergleicht in einem ausgeklügelten Algorithmus also die bestellten Artikel (mit Berücksichtigung der Mengen) mit den in den jeweiligen Filialen vorliegenden Beständen und teilt die Bestellung wenn nötig auf mehrere Filialen auf.

Sobald die optimale Aufteilung auf die Filialen bestimmt ist, werden Lieferscheine, Packlisten und weitere Dokumente für jede involvierte Filiale erstellt und an den jeweiligen Filialdrucker übergeben, damit sie automatisch gedruckt werden. Außerdem werden die Dokumente zusätzlich per E-Mail versendet, damit sie archiviert werden können.

Somit erhalten die Mitarbeiter in den Filialen ohne weiteren Aufwand alle benötigten Dokumente zur Bestellung. Sie müssen nur noch die Pakete anhand der gedruckten Lieferscheine packen und an den Versender übergeben.

Sollte eine Bestellung aus verschiedenen Gründen nicht bearbeitbar sein, erhält ein geschulter Shop-Mitarbeiter ein Protokoll und kann nach Prüfung und Korrektur die Bestellung erneut an den Versand übergeben.

Brauchst du Unterstützung bei ähnlichen Herausforderungen? Jemanden, der mit dir die optimale Lösung für deinen OXID Shop  findet oder/und umsetzt? Dann melde dich gerne bei uns.

Kategorien: Zeit, Geld & Nerven | Schlagworte: aus der Praxis, automatisieren, Kundenprojekte, Module für OXID Shops, Zeit sparen

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