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Was ist dein nächster Schritt?

12.10.2019

Richtig coole große Projekte lassen uns erschauern. Oft nicht nur vor Freude, sondern auch vor Angst. Angst vor der eigenen Größe, aber auch Angst vor dem Scheitern.

Oft führt diese Angst dazu, dass wir gar nicht erst losgehen.

Nicht weil wir uns direkt davon lähmen lassen. Nicht weil wir denken - oh Gott, ich habe solche Angst, ich mach das lieber nicht. Nein, es ist viel subtiler und unscheinbarer.

Wir verlieren uns im Planen. Wir wollen erst den Weg klar haben, bevor wir bereit sind loszugehen.

Ich habe das immer wieder an mir selbst und auch an meinen KlientInnen beobachten können. Manchmal geht es dabei um echte Veränderungen im Leben, darum, ein Haus zu kaufen, oder ein Business zu gründen. Seltsamerweise geht es aber viel öfter um kleinere Dinge, wie einen Online-Kurs herauszubringen oder ein Buch zu schreiben. Dinge, die nun wirklich von außen betrachtet nicht weltbewegend sind. Wenn man aber "drin" steckt, dann fühlt es sich groß an.

Das liegt daran, dass darin so viel Sehnsucht und so viel Wachstum steckt. So viel Potenzial. Ich erkenne die Bedeutung einer Idee immer daran, wie viel Angst in ihr steckt. Je mehr Angst, desto mehr weiß ich - da führt mein Weg lang.

Doch das hilft ja noch nicht, die Idee auf die Straße zu kriegen. Die Idee bleibt trotzdem erstmal nur eine Idee. Bis wir sie umsetzen. Meist kommt es nicht dazu (oder erst nach langer, langer Zeit).

Der Grund, den ich dabei am meisten beobachte: Wir neigen dazu, die Dinge zu überplanen. Wir planen zu viel. Wir glauben, das Planen gibt uns Sicherheit. Wir glauben, durch das Planen Zeit zu sparen. Wir erhoffen uns Fehltritte.

Das Problem daran ist, dass wir vieles noch gar nicht überschauen, und dass wir für manches noch keine Lösung wissen.

Und dann geben wir manchmal auf, bevor wir überhaupt angefangen haben. Oder wir verlieren uns im Perfektionismus. Wir verlieren Zeit, wir trösten uns, oder wir legen die Idee ad acta.

Dabei beginnt jeder Weg mit dem ersten Schritt.

Denn was wir häufig bei unserer Planung übersehen (oder einfach ausblenden): Das Leben ist nicht planbar. Wenn wir versuchen, in die Zukunft zu schauen, und dabei unseren Verstand benutzen, re-kreieren wir unsere Vergangenheit. Denn der Verstand hat nur Zugriff auf das, was er kennt.

Dabei können so viele unvermutete Dinge geschehen. Menschen können uns begegnen, Türen können sich öffnen, die wir beim Planen noch gar nicht auf dem Radar haben. Seltsamerweise beziehen wir alle schlimmsten Dinge, die passieren könnten, immer in den Plan mit ein, aber nie die wirklich guten Sachen - als würden uns pausenlos schlimme Dinge geschehen. (Und wenn wir das schon erwarten, was soll das Leben darauf antworten?)

Wir sind hier auf der Welt, um Ideen in die Tat umzusetzen. Wir haben unseren Verstand, um Dinge zu durchdenken und zu planen, UND wir haben unseren Körper, um Dinge zu tun.

Wenn wir genau das tun, mit den besten Erwartungen und all unserer Liebe und Leidenschaft, dann wird das Leben antworten. Es wird uns Gelegenheiten schicken, Chancen, Möglichkeiten. Es wird uns führen und uns unterstützen. Doch erst, wenn wir wirklich losgegangen sind. Nicht vorher schon, wenn wir noch träumen. Oder zumindest sehr selten.

Durch das Tun bringen wir Energien in Bewegung.

Darum ist das Beste, was du tun kannst, der erste Schritt. Egal, wie er aussieht. Wenn du in dich hineinhörst, wirst du oft genau spüren, was dein nächster Schritt ist. Er ist meist klein genug, um dir nicht zu viel Angst zu machen, auch wenn er dich manchmal aus deiner Komfortzone holt.

Tu den ersten Schritt und sei neugierig, wie das Leben darauf antwortet. Bleib im Vertrauen. Sei geduldig. Und lass dich überraschen.

Alles Liebe,

Bettina 💖

Kategorien: Entspanntes Business | Schlagworte: Innere Weisheit, ins Tun kommen, Vertrauen

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