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Welches Shop-System?! Wichtig ist doch was ganz anderes.

10.07.2015

Entscheidung ShopsystemFür Shop-Neueinsteiger, aber auch für Umsteiger, stellt sich ganz zu Beginn die schwierige Frage - welches Shop-System ist für mich das Richtige? Wenn man zu diesem Thema Recherchen anstellt, wird man ganz schnell merken - hier erhitzen sich die Gemüter, denn es lässt sich trefflich darüber streiten.

Und im Zweifel ist man nach den Recherchen genauso schlau wie zuvor, wenn nicht sogar noch ratloser.

Natürlich ist es wichtig, sich damit zu beschäftigen

Verschaffen Sie sich einen Überblick, welche Systeme am Markt sind. Das schadet natürlich nicht. Schauen Sie sich an, worum sich die Diskussionen um die besten Systeme drehen oder welche Kriterien in Vergleiche einfließen. Bei shopanbieter.de finden Sie immer wieder verschiedenste Vergleiche.

Aber verzetteln Sie sich nicht dabei. Denn wirklich wichtig für den Erfolg Ihres Shops sind aus meiner Sicht ganz andere Dinge.

Der Vergleich kostet Zeit

Es gibt Shopsysteme wie Sand am Meer. Sie zu vergleichen, kann Unmengen an Zeit kosten.

Auf den ersten Blick ist diese Zeit gut investiert: Ein späterer Umstieg ist nicht nur viel aufwändiger als ein Neustart, sondern er birgt auch viele Risiken. Bereits bestehende Kunden und auch die Sichtbarkeit bei Google können dabei wegbrechen. Ein Umstieg auf ein anderes System kommt aus meiner Sicht nur aus zwei triftigen Gründen in Frage. Dazu schreibe ich demnächst mal einen eigenen Beitrag.

Allerdings - ein echter, wirklich neutraler Vergleich ist kaum möglich. Jeder Shopbetreiber und jeder Anbieter, den man nach seiner Meinung fragt, wird "sein" Shopsystem verteidigen.

Objektive Vergleiche lassen sich schwer finden, und wenn doch, sind sie entweder nicht mehr aktuell, oder sie sind nicht umfassend. Denn Shopsysteme sind viel zu komplex, um sie übersichtlich zu vergleichen. Individuelle Schwerpunkte finden dabei schon gar keine Berücksichtigung.

Grundsätzlich gibt es doch kaum Unterschiede

Jetzt höre ich alle aufschreien :) Von wegen keine Unterschiede! Sage ich doch. Alle verteidigen "ihr" System.

Aber: Grundanforderungen an einen Shop werden immer erfüllt. Jedes Shopsystem kennt Artikel, verschiedene Zahlungsarten und den Kauf-Prozess (Checkout). Auch in Punkto Suchmaschinen und Performance sind die Systeme inzwischen gut. Sonst hätten sie keine Daseinsberechtigung, das heißt, sie wären längst vom Radar verschwunden.

Vielleicht ist aber eines schneller als ein anderes, punktet also in der Performance. Oder es hat Details in der Suchmaschinen-Optimierung einen Ticken besser gelöst als die anderen. Na und? Erstens sind diese Unterschiede oft nicht wirklich vergleichbar, da sie dann im Echteinsatz von verschiedenen Faktoren abhängig sind. Zweitens leben die Systeme und entwickeln sich weiter. Ganz schnell kann da ein anderes an dem System der Wahl vorbeiziehen. Wollen Sie dann jedesmal wieder wechseln? Und drittens lassen sich solche vermeintlichen Mankos auch in den meisten Fällen beheben oder erweitern. Dafür punktet das System mit anderen Stärken. Die Entscheidung ist also trotzdem nicht leicht.

Klar ist: Kein System wird alle Ihre Anforderungen erfüllen. Zumal anfangs ohnehin in den meisten Fällen noch nicht alle Anforderungen bekannt sind. Viele Dinge - Strukturen, Workflows, Ideen - entwickeln sich erst im laufenden Geschäft.

Was wirklich zählt: Design - Pflege - Unterstützung

Das sind die drei Dinge, auf die es wirklich ankommt. Unabhängig davon, auf welches Shopsystem Sie setzen. Mit diesen drei Dingen werden Sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Erfolg haben. Ohne diese drei Voraussetzungen nützt Ihnen auch das beste Shopsystem nichts.

Schauen wir uns diese drei wirklichen Erfolgsfaktoren einmal genauer an.

1. Das Design

Das Design macht den ersten Eindruck eines Shops. Der Kunde sieht auf den ersten Blick, ob es sich um ein gehobenes Sortiment oder um einen "Ramschladen" handelt.

Ein professionelles, aufgeräumtes Design wirkt auf den Kunden positiv, er fühlt sich willkommen und wertgeschätzt. Hier kauft er gerne.

Ein gutes Design kann aber noch mehr: Es erleichtert die Orientierung auf der Seite (wichtig für das Einkaufserlebnis). Gerade Shops sind ja komplex und manchmal regelrecht unübersichtlich.

Passende Grafiken können die Aufmerksamkeit gezielt lenken, Aussagen verstärken und sogar Vertrauen aufbauen (z. B. durch Shop-Siegel). Ein harmonisches Gesamtbild wirkt dadurch insgesamt verkaufsfördernd. Und das völlig unabhängig vom Shopsystem!

Schauen Sie mal auf die Website www.pflasterfugenmoertel.eu.

Der Shop wirkt äußerst professionell, und trotz vieler Angebote und Informationen (versandkostenfrei, Shop-Siegel, Verbrauchsrechner, Musterpaket, Feedback-Button und vielem mehr) sehr übersichtlich. Das ist Einkaufserlebnis pur.

Vergleichen Sie den Shop mal mit www.intexpool.de.

Abgesehen von den langen Ladezeiten (die nicht unbedingt am Shopsystem liegen!) wirken die Inhalte wahllos und lieblos zusammengestellt. Tausende verschiedene Farben und Schriften verwirren das Auge - der Kunde weiß am Ende nicht mehr, wohin und wählt dann oft den Ausweg. Hier sind aus meiner Sicht noch einige Hausaufgaben zu machen.

Zum Design zählt für mich auch die mobile Ansicht. Das wird gerade für Shops immer wichtiger, denn immer mehr Menschen - ich gehöre dazu - kaufen vermehrt online mit dem Handy ein. Und hier kann man besonders punkten, denn ich kann aus eigener Erfahrung sagen - noch immer ist das in vielen Shops nicht angekommen!

Schauen Sie sich die beiden oben genannten Shops mal im Mobilgerät an. Da wird sehr deutlich sichtbar, dass sich die Unterschiede oft in vielen Aspekten zeigen.

2. Die Pflege

Ein Shop sollte sich stetig weiterentwickeln. Dazu gehört nicht nur, dass das Sortiment sich erweitert. Auch die Verbesserung der Artikelbeschreibungen, der Artikelbilder, des Kaufprozesses, der Infos auf der Startseite usw. gehören dazu (auch die Hausaufgaben von Punkt 1).

Arbeiten Sie hier immer im Sinne der Kunden. Nehmen Sie Kunden-Feedbacks ernst. Ja, ermuntern Sie Ihre Kunden zum Feedback. Holen Sie sich Ideen und Verbesserungsvorschläge, Sie werden staunen, was für ein endloses Repertoire an Verbesserungspotezialen Ihre Kunden Ihnen liefern werden. Beobachten Sie Kundenverhalten, versuchen Sie Abbrüche zu verstehen, die Ursachen zu finden und zu beheben. Warum zögern Kunden, den Kauf zu Ende zu bringen? Sind es die endlosen Registrierungsformulare? Die hohen Versandkosten? Die Zahlungsarten?

All das kostet Zeit, aber die ist hier gut investiert.

Lassen Sie sich dabei auch von anderen Shops inspirieren. Vergessen Sie nie: Besser geht immer!

Und wichtig dabei: Geben Sie hierfür nie die komplette Kontrolle aus der Hand. Wie die Website ist auch der Shop Chefsache. Gerade wenn Sie eine gute Unterstützung gefunden haben - dazu komme ich gleich - ist es vielleicht verlockend, alles outzusourcen. Tun Sie es nicht, behalten Sie die Fäden in der Hand. Lernen Sie Ihren Shop kennen und lieben. Nur so wird er immer besser werden.

3. Die Unterstützung

Eine kompetente Unterstützung ist aus meiner Sicht der wichtigste Erfolgsfaktor für Shops. Trotzdem beobachte ich oft, dass er vernachlässigt wird.

Profis können den Shop schneller und suchmaschinenfreundlicher machen. Sie bringen die nötige Erfahrung mit, um mögliche Probleme oder Fehler frühzeitig zu erkennen und von vornherein zu vermeiden.

Profis können Ihre Anforderungen genau so umsetzen, wie Sie sie brauchen. Oft mit wenigen Handgriffen und ohne Kompromisse.

Wenn Sie denken, man kann erstmal klein starten, "kleine Brötchen backen" sozusagen, dann lassen Sie mich Ihnen eine Frage stellen: Wollen Sie am Anfang noch nichts verkaufen? Oder erstmal nur ganz wenig?

Wer alleine an seinem Shop baut, spart vielleicht Geld und sammelt eigene Erfahrungen, er muss sich aber auch bewusst machen, dass er manches nicht optimal umsetzen wird, oder er Fehler machen kann, die sich nachträglich nicht mehr so leicht beheben lassen. Im Endeffekt kann so viel mehr Aufwand entstehen. Manchmal kann das sogar langfristige Folgen haben, weil es sich auf den Umsatz auswirkt (z. B. Kaufabbrüche), oder zu schlechteren Ergebnissen bei Google führt.

Am besten sind Sie daher mit einer professionellen Unterstützung von Anfang an beraten.

Und ohne Investitionen geht es nunmal wie vieles andere im Leben nicht.

Und was bedeutet professionell?

Ein guter Anbieter ist auf "sein" Shopsystem spezialisiert und kann dort einschlägige Erfahrungen und Referenzen vorweisen. Jahrelange Erfahrung sind natürlich vorteilhaft. Aber auch die menschliche Komponente spielt eine große Rolle: Spricht der Dienstleister Ihre Sprache? Entsprechen seine Überzeugungen auch den Ihren? Sind Sie mit ihm auf einer Wellenlänge?

Und: Ist er offen zu Ihnen? Lässt er sie Aufgaben selbst übernehmen? Herrscht eine vertrauensvolle Atmosphäre?

Wir z. B. sind spezialisiert auf OXID eShop und unsere WEB-Villa. Bei diesen beiden Systemen sind wir richtig gut. Und wir machen nichts anderes mehr. Dafür bieten wir für diese beiden Systeme einen breit gefächerten, wachsenden Rundum-Service und können jahrelange Erfahrung vorweisen. So erhalten unsere Kunden optimale Unterstützung von uns. Wenn Sie mehr über uns erfahren möchten, schreiben Sie uns einfach.

Die Evaluierung verschiedener Shopsystem kostet Zeit. Investieren Sie die Zeit lieber in die wirklichen Erfolgsfaktoren Ihres Shops: Das Design, die regelmäßige Verbesserung und eine sehr gute Unterstützung. Das ist langfristig der bessere Weg.

Wie sind Ihre Erfahrungen damit?

Kategorien: Zeit, Geld & Nerven | Schlagworte: Design, Launch, Online-Shop, Online-Shops & Oxid eShop, Relaunch, Shopsystem Wahl

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