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Newsletter-Guide für Einsteiger (II) - Inhalt und Rhythmus

12.12.2013

Dieser Beitrag ist Teil 3 von 6 der Artikel-Serie "Schritt für Schritt zum Newsletter"

Du willst deinen eigenen Newsletter starten? Dann ist diese Blogserie genau richtig für dich: Hier zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du dazu am besten vorgehst.


[aktualisiert am 21.08.2020]

Die Überlegung, in welchem Umfang, welcher Form, welchem Rhythmus dein Newsletter erscheinen soll, ist nicht nur für den Einstieg wichtig. Wenn diese Entscheidungen einmal verbindlich für dich triffst, fällt dir auch später das regelmäßige Erstellen neuer Newsletterausgaben leichter, weil du dich nicht jedesmal mit den Grundsatzfragen beschäftigen musst.

Trotzdem sind solche Entscheidungen natürlich niemals in Beton gegossen - du kannst sie jederzeit ändern. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Entscheidungen sich leichter treffen lassen, wenn man das im Hinterkopf behält. 😉

Die Festlegungen nicht nur im Kopf zu treffen, sondern schriftlich zu fixieren, kann verschiedene Vorteile haben:

  • Du gewinnst Sicherheit, die du für deine ersten Newsletter-Ausgaben wahrscheinlich gut gebrauchen kannst. Bestimmte Entscheidungen sind getroffen. Punkt. So ist es und so bleibt es erstmal. Dieser Rahmen gibt dir Sicherheit.
  • Du hast wichtige Anhaltspunkte für die Auswahl des passenden Tools. Nicht jedes Tool unterstützt alle Möglichkeiten. Besonders hinsichtlich der Preismodelle unterscheiden sich die Tools hier deutlich.
  • Dein Newsletter wird verbindlicher für dich. Bestimmte Entscheidungen sind getroffen. Du brauchst "nur noch" schreiben. 😇

Was willst du erreichen?

Stelle dir als erstes die Frage, wen du mit deinem Newsletter ansprechen und was du erreichen möchtest. Willst du Kunden binden, neue Interessenten gewinnen oder Geschäftspartner über neue Angebote informieren? Du kannst den Newsletter z. B. nutzen, um

  • das Vertrauen zu erhöhen, dich als Experte zu positionieren,
  • Umsatz zu generieren,
  • Sonderangebote vorzustellen,
  • neue Angebote vorzustellen,
  • Partner zu gewinnen.

Vorsicht, nicht verzetteln! Vielleicht stellst du bei der Festlegung der Ziele fest, dass es sinnvoll wäre, mehrere Newsletter an verschiedene Zielgruppen zu senden. Leg die Idee für einen zweiten oder möglicherweise dritten Newsletter erstmal beiseite, und konzentriere dich auf den einen, wichtigsten Newsletter.

Inhalte

Gerade am Anfang kannst du dir die Arbeit erheblich erleichtern, indem du so konkret wie möglich den Inhalt deines Newsletter planst. Wie soll er aufgebaut sein, möchtest du einen großen Tipp oder mehrere kleine schreiben oder einfach nur auf aktuelle Produkte oder Blogbeiträge hinweisen? Willst du etwas Persönliches erzählen oder sogar in jeder Ausgabe einen anderen Mitarbeiter zu Wort kommen lassen?

Am besten, du machst erstmal ein klassisches Brainstorming: Notiere erstmal alles, was dir an möglichen Inhalten einfällt. Was spricht deine Zielgruppe an, was interessiert sie, was will sie wissen? Was unterstützt deine Ziele, die du im obigen Punkt erarbeitet hast? Schaue auch, was andere so machen und lass dich inspirieren (aber nicht verunsichern!). Sortiere es erst im zweiten Schritt.

Wie viele deiner Ideen du dann tatsächlich in den Newsletter übernimmst, ist natürlich dir überlassen. Ich empfehle dir, dich zu beschränken, damit du dich nicht überforderst, und auch ruhig zu experimentieren, was dir leicht fällt und Spaß macht. Und natürlich, was gut ankommt.

Versand-Rhythmus

In welchem Abstand du deinen Newsletter sendest, ist Geschmackssache. Es gibt wöchentliche, 14-tägige und monatliche Newsletter, ich glaube aber, am weitesten verbreitet ist heute der "Newsletter nach Bedarf", also immer wenn es etwas Neues gibt.

Auch ich versende meinen Newsletter heute nach Bedarf, peile allerdings einen wöchentlichen Rhythmus an. Das heißt, ich versuche, jede Woche eine Ausgabe zu erstellen, bleibe aber entspannt, wenn das nicht klappt.

Als ich mit dem Newsletterschreiben begann, habe ich jedoch relativ rasch gemerkt, dass ich einen festen Rhythmus brauche, weil ich sonst regelmäßig vergaß, den Newsletter zu senden. Daher hatte ich einen festen Tag im Monat, an dem mein Newsletter raus ging (auch wenn er manchmal ein bis zwei Tage Verspätung hatte, hab ich so doch eine gute Zuverlässigkeit erreicht). Der monatliche Versand genügt für den Einstieg in Newsletter vollkommen.

Du kannst sogar einen noch größeren Abstand wählen. Ich empfehle dir, den Newsletter nur so oft schicken, wie du dich damit wohl fühlst. Manche empfehlen, den Abstand nicht zu groß werden zu lassen, damit die Empfänger nicht in der Zwischenzeit vergessen, wer du bist. Ich bin dieser Meinung nicht unbedingt. Was sich gut anfühlt, ist richtig.

Eine Einschränkung: Innerhalb von drei Jahren nach der Anmeldung muss dein Empfänger den ersten Newsletter erhalten, weil die Zustimmung zur Verwendung seiner E-Mail Adresse sonst verfällt.

Deine nächsten Schritte

Beantworte die folgenden Fragen und notiere dir dabei am besten gleich parallel, wo du noch recherchieren / nachdenken / brainstormen oder fremde Hilfe in Anspruch nehmen willst:

  • Welche Ziele willst du mit deinem Newsletter erreichen? Anregungen siehe oben.
  • Welche Zielgruppe sprichst du mit deinem Newsletter also an?
  • Welche Inhalte, welche Rubriken soll dein Newsletter bekommen? Nicht zu viele am Anfang!
  • Wie oft soll dein Newsletter erscheinen? Am besten, du legst gleich feste Termine für die nächsten 6 Monate fest.

Kategorien: Marketing: SEO & Co. | Schlagworte: E-Mail Marketing

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Kommentare

Christian von http://www.klick-tipp-erfahrungen.com sagt:

26.02.2019 um 05:43 Uhr

Sehr ausführlicher und informativer Artikel! Du hast Dir auf jeden Fall Mühe gegeben. Gruß Christian

Antworten

Schritt für Schritt zum Newsletter | WEB-Häppchen von https://www.web-grips.de/blog/schritt-fuer-schritt-zum-newsletter/ sagt:

17.01.2014 um 12:44 Uhr

[...] Inhalte, Formate, Rhythmus festlegen [...]

Antworten

Robert von http://www.emailtooltester.com sagt:

13.12.2013 um 15:44 Uhr

Sehr nützliche Serie! Was ich vielleicht noch als zusätzliches Ziel ergänzen würde, ist es einen Dialog aufzubauen. Man kann nämlich gerade Text E-Mails sehr persönlich aufbauen. Der Vorteil ist, dass die Empfänger dann teilweise direkt darauf antworten und daraus eine 1:1 Kommunikation entsteht, mit der man viel besser auf die Wünsche der einzelnen Kunden eingehen kann. Besonders gut funktioniert das auch mit einer Autoresponder-Serie. Ansonsten kann ich nur zustimmen, dass man auf keinen Fall einen Newsletter schicken sollte, nur weil schon wieder Monatsanfang ist. Wenn es nichts relevantes zu erzählen gibt, dann kann der Versand auch gut noch eine Woche länger warten. Dafür steigt dann langfristig die Wertschätzung für den Newsletter beim Empfänger. Bin gespannt auf die kommenden Teile der Serie!

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