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Newsletter-Tools (VII) - Versandzeitpunkt + Split-Tests

08.10.2012

Dieser Beitrag ist Teil 2 von 11 der Artikel-Serie "Das perfekte Newsletter-Tool"

Newsletter-Tools (Saas) gibt es wie Sand am Meer. Meist sind sie auch rasch eingerichtet. Dennoch möchte man nicht ein paar Monate später wieder wechseln müssen, weil doch nicht alles so toll ist oder die Ansprüche gestiegen sind. In dieser Serie zeige ich dir, worin die Tools sich unterscheiden, und gebe dir einen Kriterienkatalog für deine persönliche Wahl an die Hand.


Newsletter-Schreiben ist ein kreativer Prozess. Nicht jeder Tag und nicht jede Tageszeit ist dazu gleich gut geeignet, es braucht dazu den gewissen Moment. An manchen Tagen sprudeln die Ideen nur so und die Worte fließen mühelos, während an anderen Tagen Wortfindungsschwierigkeiten und Sprachpfeiler dominieren.

Natürlich kannst du dir Themen "auf Halde" legen, einen Vorrat erstellen und auch schon Texte vorbereiten. Aber gerade am Anfang habe ich die Erfahrung gemacht, dass es auch eine gewisse Muße bedarf und der richtigen Stimmung, und sei es nur, um sich zu trauen, den Senden-Button zu drücken.

Newsletter werden auch nicht zu jeder Tageszeit mit der gleichen Aufmerksamkeit gelesen. Wann der beste Versandzeitpunkt für deinen Newsletter ist, hängt ein großes Stück von deiner Zielgruppe und ihren Vorlieben ab. Hier gibt es dazu einen guten Überblick, du darfst - und wirst - aber auch deine eigenen Erfahrungen damit sammeln.

Deshalb finde ich es wichtig, dass das Newsletter-Tool deiner Wahl nicht nur mehrere Newsletter-Entwürfe erlaubt, sondern dass du auch den Versandzeitpunkt in die Zukunft legen kannst. So kannst du sonntags, wenn du einen Lauf hast, deinen Newsletter für den nächsten Mittwoch planen.

Die Planungsfunktion ist besonders dann hilfreich, wenn du einen festen Tag hast, an dem dein Newsletter erscheint - an diesem Tag aber einen Termin hast, im Urlaub bist oder im Stau steckst.

Ich finde es auch immer sehr angenehm, einen Newsletter in Ruhe und ohne Zeitdruck schon zwei, drei Tage vor dem Erscheinen vorzubereiten. Ich habe keinen Druck beim Formulieren der Texte und der Betreffzeile, und wenn mir nachträglich noch etwas einfällt, kann ich es ganz entspannt noch ändern oder ergänzen.

Ein weiteres interessantes Feature, das manche Newsletter-Tools mitbringen, sind sogenannte A/B-Tests, auch Split-Tests genannt. Dabei werden zwei Versionen eines Newsletters versendet, die sich minimal unterscheiden, etwa im Betreff oder in der Anrede. Anschließend werden die Ergebnisse (Öffnungs-, Klick-, Kaufrate) verglichen und Schlussfolgerungen gezogen. Manchmal werden die Split-Tests auch für einen Teil der Empfänger vorausgeschickt und der Sieger des Vergleichs wird dann an den Rest des Verteilers versendet. So kann der Erfolg von Newslettern systematisch verbessert werden.

Ich persönlich arbeite mit solchen A/B Tests übrigens nicht - ich vergleiche lieber die Statistiken der verschiedenen Newsletter-Ausgaben, und versuche, daraus Schlussfolgerungen über beliebte Themen und funktionierende Betreffzeilen zu ziehen. Insgesamt schreibe ich auch mehr aus dem Herzen, über das, was ich gerade teilen möchte. Aber wenn Split-Tests für dich eine Rolle spielen, nimm sie in den Kriterienkatalog für die Auswahl deines Tools mit auf.

Kategorien: Umsatz ankurbeln | Schlagworte: E-Mail Marketing, Newsletter-Tools, Online-Marketing

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