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Newsletter-Tools (X) - Zusammenfassung, Kür + eBook Download

15.10.2012

Dieser Beitrag ist Teil 5 von 11 der Artikel-Serie "Das perfekte Newsletter-Tool"

Newsletter-Tools (Saas) gibt es wie Sand am Meer. Meist sind sie auch rasch eingerichtet. Dennoch möchte man nicht ein paar Monate später wieder wechseln müssen, weil doch nicht alles so toll ist oder die Ansprüche gestiegen sind. In dieser Serie zeige ich dir, worin die Tools sich unterscheiden, und gebe dir einen Kriterienkatalog für deine persönliche Wahl an die Hand.


[aktualisiert am 26.08.2020]

In den vorangegangenen Folgen bin ich detailliert auf die verschiedensten Kriterien eingegangen, in denen sich die Tools unterscheiden können, und die für dich eine Rolle spielen könnten.

Das Wichtigste, damit du dich bei der Suche nicht verzettelst: Wähle für dich vorab die wirklich wichtigen Kriterien, und versuche nicht, die eierlegende Wollmilchsau zu finden, bei der alles optimal ist. Kein Tool ist perfekt, und selbst bei unserem aktuellen Lieblingsanbieter ActiveCampaign* gibt es immer wieder Dinge, die mich stöhnend die Augen rollen lassen.

Um dir die Auswahl zu erleichtern, findest du ganz unten in diesem Beitrag (in Kürze, bitte Newsletter abonnieren, wenn du es nicht verpassen willst) das kostenlose eBook zu dieser Serie, in der ich dir auch eine Checkliste eingefügt habe. Fülle diese Liste aus und schau dich zunächst bei den Marktführern um, oder bei den Tools, die dir von anderen empfohlen werden. Eine aktuelle Empfehlung findest du auch immer bei Robert Brandl.

Das sind übrigens meine wichtigsten Kriterien, wenn ich ein neues Tool auswähle:

  1. Der Editor!!! Das ist mein absolutes Hauptkriterium. Ich muss meinen Newsletter schnell verfassen können, und er muss immer zuverlässig gut aussehen.
  2. Ich will wenigstens für die Anmeldung eigene Landeseiten hinterlegen und die E-Mails anpassen können - denn gerade nach der Eintragung der E-Mail Adresse und vor dem nochmaligen Bestätigen gehen viele Empfänger verloren, und durch individuelle Texte und optische Aufmachung lässt sich da einiges optimieren.
  3. Bilder müssen sich integrieren lassen und zwar einfach und schnell.
  4. Ich brauche mehrere Formulare und Automationen für verschiedene Freebies und Anlässe. Außerdem will ich hinterher sehen können, woher meine Abonnenten kamen.
  5. Formulare müssen sich anpassen lassen, damit ich sie nahtlos in unsere Website integrieren kann.

Neben den bereits vorgestellten Kriterien gibt es natürlich unzählige weitere, die (noch) nicht so weit verbreitet sind, oder die ich in den vorangegangenen Beiträgen ausgelassen habe, weil sie für die meisten eher nebensächlich sind. Tatsächlich kann natürlich auch ein ganz anderes, hier nicht genanntes Kriterium den Unterschied machen. Lass dir da nicht reinreden - es ist dein Newsletter!

Aber ein paar dieser Kleinigkeiten möchte ich dir jetzt noch - der Vollständigkeit halber - vorstellen.

Social Media Links

Facebook, Twitter, Xing usw. spielen für viele UnternehmerInnen eine große Rolle. Auch für Newsletter sind Social Media eine gute Möglichkeit, bekannter zu werden. In vielen Tools kannst du direkte Links zu verschiedenen Social Media Plattformen mit wenigen Klicks integrieren. Dabei gibt es in der Praxis zwei Anwendungsfälle:

  1. Du kannst den ganzen Newsletter in den Social Media empfehlen,
  2. oder du kannst auf deine eigene Twitter-, Facebook-, LinkedIn- [...] Seite verlinken, um dich dort mit deinen Lesern zu vernetzen.

Für den zweiten Fall kannst du selbst die Links erstellen, sofern dein Newsletter-Tool das Einbinden von Bildern erlaubt. Das muss das Tool nicht unbedingt von Hause aus können.

Der erste Fall hingegen ist nicht so einfach selbst umsetzbar, und dabei sehr nützlich. Unser früherer Anbieter unterstützte hier übrigens nur zwei Netzwerke - Facebook und Twitter. Wenn man (auch) auf anderen Plattformen unterwegs ist, ist das natürlich ungünstig.

Bei ActiveCampaign* gibt es einen vorgefertigten Social Media Block, der einfach in den Newsletter eingefügt und konfiguriert werden kann - und mit dem du zwischen beiden Optionen wählen kannst: Link auf deine Social Media Seiten oder Newsletter dort empfehlen. So lässt sich eben beides umsetzen. Für beide Fälle kannst du separat auswählen, welche Netzwerke (und andere Vernetzungsoptionen, wie z. B. E-Mail) genutzt werden sollen.

Client-Tests

An den strukturellen Aufbau von Newsletter-Inhalten werden höhere Anforderungen gestellt als an Websites. Denn E-Mail Programme sind bei Weitem nicht so standardisiert und auch nicht so darstellungssicher (bei Fehlern) wie Webbrowser. Damit alle E-Mail Clients deinen Newsletter korrekt darstellen, bieten einige Tools einen Client-Test an, mit dem du prüfen kannst, wie dein Newsletter in verschiedenen Clients dargestellt werden würde.

Nicht zu verwechseln ist dieser Check mit einem Testversand, der dir auch in allen Tools zur Verfügung stehen sollte. Damit sendest du den Newsletter vor dem echten Versand als Testversion direkt an dich (oder an einen deiner Mitarbeiter), um ihn nochmal zu prüfen. Achte vor allem darauf, ob alle Links funktionieren, alle Bilder dargestellt werden usw.

Weitere Funktionen

Gerade amerikanische Tools bieten immer wieder ganz neue, innovative Features, die bei die Entscheidung für oder gegen ein Tool entscheidend sein können. Manchmal setzen sie sich durch und andere Tools ziehen mit der Zeit nach, manchmal verebben die Features aber wieder oder werden zum Alleinstellungsmerkmal des Pioniers.

[Update 08/2020: Die im Folgenden genannten Features entsprechen dem Stand von 2012, als ich den Beitrag initial verfasste. Aus Zeitgründen habe ich sie nicht erneut geprüft. Informiere dich über den aktuellen Status auf der Feature-Seite des jeweiligen Tools. Für diesbezügliche Hinweise bin ich natürlich dankbar.]

Z. B. kann man bei MailChimp die Newsletter und Statistiken auch per App verwalten. Außerdem gibt es die Möglichkeit, einen automatischen Newsletter per RSS-Feed aufzusetzen. Blogs oder Podcasts können so ein Abo Ihrer Beiträge anbieten, indem sie das dazugehörige RSS-Feed direkt an einen Newsletter ankoppeln. Immer wenn ein neuer Beitrag erscheint, wird automatisch ein Newsletter versendet.

Zudem ist es möglich, einen Newsletter als normale E-Mail zu verfassen und an MailChimp zu senden. Weitere besondere Features bei MailChimp sind z. B. automatische Übersetzung, Versand von bezahlbaren Newslettern (Payment-Integration), Geo-Location von Empfängern und vieles mehr.

Ein weiterer interessanter Anbieter ist JangoMail, der sich unter anderem auszeichnet durch anpassbare E-Mail Attribute (Priorität, Encoding, Zeilenumbruch nach x Zeichen) sowie durch die Möglichkeit, direkt auf die eigene Datenbank zuzugreifen. Diese Funktionen sind aber eher relevant für fortgeschrittene Anwender bzw. für ganz spezielle Anforderungen.

GetResponse bietet E-Mail to Speech - Umwandlung der E-Mail in gesprochene Worte, Aufnahme und Versand von Videos direkt aus dem Account heraus sowie die Möglichkeit, automatische Geburtstagsgrüße zu versenden. Funktionen, die man bei anderen Anbietern noch vergeblich sucht.

Manche Tools bieten ein automatisch aktualisiertes Newsletter-Archiv, das du direkt in deine Website integrieren kannst. So kannst du neue Leser noch besser über deinen Newsletter informieren, und erhöhst durch zusätzlichen Content ggf. sogar deine Suchmaschinen-Sichtbarkeit.

Wie sind deine Erfahrungen?

Was war für dich wichtig, als du dein Newsletter-Tool ausgewählt hast? Welche Kriterien haben für dich eine besondere Bedeutung und warum? Hast du deinen Anbieter schon einmal gewechselt, und wenn ja, was war ausschlaggebend dafür?

Ich freue mich auf deine Erfahrungen und deine Meinung - teile sie hier mit mir und anderen Lesern in den Kommentaren!

Kennst du weitere coole Tools, die innovative Features anbieten, die man woanders vergeblich sucht? Oder habe ich gar ein Kriterium in meiner Aufstellung vergessen / übersehen? Lass es mich wissen!

[Hier kannst du in Kürze dein eBook herunterladen. Es wird zur Zeit überarbeitet und aktualisiert.]

Hier findest du die alte Version des eBooks.

Kategorien: Umsatz ankurbeln | Schlagworte: E-Mail Marketing, kostenloser Download, Newsletter-Tools, Online-Marketing

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