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10 Gründe ein Web-Tool für den Newsletter-Versand zu nutzen

30.12.2011

Immer mehr Unternehmer und Organisationen setzen auf Newsletter als kostengünstiges, effektives Marketing-Instrument.

Wenn man mit dem Versand eines Newsletters beginnt, ist es oft verlockend, das eigene E-Mail Programm, z. B. Outlook, dafür zu nutzen. Die Empfänger werden in Excel gespeichert und händisch nach Outlook kopiert, wenn ein Newsletter verfasst wird.

Doch diese Vorgehensweise ist nicht nur umständlich, sondern auch riskant und nicht professionell. Tatsächlich lohnt es sich, vom ersten Newsletter-Abonnenten an ein Web-Tool für den Newsletter-Versand zu nutzen. Und auch für Webshop- oder Portal-Betreiber, die in Ihrer Website eine Newsletterfunktion integriert haben, kann sich der Einsatz eines externen Newsletter-Tools lohnen.

Ein Web-Tool ist eine Website, auf der Sie ein Konto einrichten können, um dann dort Ihre Empfänger zu verwalten, Newsletter zu versenden und einiges mehr. Da der Dienst über eine Website bereitgestellt wird, können Sie sich von überall an diesem Dienst anmelden und Ihre Newsletter versenden - alles was Sie brauchen, ist ein Webbrowser.

Die Erreichbarkeit von jedem Rechner ist schon ein großer Vorteil gegenüber anderen Lösungen. Mir fallen mindestens zehn weitere Gründe ein, warum ein Web-Tool häufig die bessere Wahl ist.

1. Outlook ist viel zu aufwändig

Die Abonnenten in der Excel-Liste pflegen, die E-Mail verfassen und dann von Hand - einzeln - an die Abonnenten senden. Oder an alle Empfänger mit einem Mal senden und eine Abmahnung riskieren, weil die Adressaten sich gegenseitig sehen. Der Versand eines Newsletters mit Outlook ist sehr zeitraubend. Wer es nicht anders kennt, dem kommt das vielleicht nicht so vor. Aber wer einmal mit einem vollautomatischen Tool gearbeitet hat, das sich selbst um alles kümmert (inklusive An- und Abmeldung), wird es nicht mehr missen wollen.

2. Automatisches Double-Opt-In

Da der Versand unerwünschter E-Mails in Deutschland abmahnfähig ist, gilt es, beim Versenden des Newsletters sehr vorsichtig zu sein. Bewährt hat sich das sogenannte Double-Opt-In, bei dem der neue Abonnent sein Abo nochmals durch Klick auf einen Link bestätigen muss, der ihm in sein E-Mail Postfach gesendet wird. Beim manuellen Verwalten der Empfänger-Liste ist dies kaum möglich.

3. Automatisches Bounce / Opt-Out

Newsletter-Tools kümmern sich automatisch um die Abmeldung von nicht mehr aktiven Empfängern, deren E-Mail Adresse beispielsweise nicht mehr existiert. Erhält das Tool eine entsprechende Rückmeldung, wird der betreffende Abonnent automatisch aus der Liste entfernt. Das ist wichtig, denn würden weiterhin E-Mails an diese nicht mehr bestehende Adresse von Ihnen gesendet werden, könnten große E-Mail Provider dies registrieren und als Spam auslegen. Ehe Sie sich versehen, landet Ihre Versandadresse im Spamverzeichnis der Provider und Sie haben schlechte Karten, Ihre Leser zu erreichen.

Dabei sind die Tools clever genug, Hard-Bounces (Mailkonto existiert nicht mehr) von Soft-Bounces (Postfach ist voll) zu unterscheiden. Im letzteren Fall erhalten Sie nur eine entsprechende Mitteilung, der Abonnent bleibt aber in Ihrer Empfängerliste. Wenn Sie diese Liste manuell führen, ist die Unterscheidung von Hard- und Soft-Bounce nicht immer einfach.

4. Automatischer Abmeldelink in jedem Newsletter

Ein Abmeldelink, oder ein Hinweis, wie ein Leser sich vom Newsletter abmelden kann, ist zwingend vorgeschrieben für jeden versendeten Newsletter. Wenn Sie Ihren Newsletter mit einem Tool versenden, brauchen Sie sich um den Abmeldelink nicht mehr zu kümmern. Er wird automatisch vom Tool eingefügt oder ist Bestandteil des verwendeten Templates, der Newsletter-Vorlage.

Darüber hinaus können Sie weitere hilfreiche Links in Ihren Newsletter einbauen, z. B. für die Weiterempfehlung, für die Änderung der E-Mail Adresse.

5. Schutz vor Spamfiltern

Große Newsletter-Dienste, die spezialisierte Tools bereit stellen, kümmern sich intensiv darum, dass von ihren Servern ausgehende Mails von den E-Mail Providern nicht im Spamfilter landen (White Listing). Wenn Sie Ihren Newsletter von einem Server versenden, auf denen vielleicht auch Spammer ihre Skripte laufen lassen - wie es beim normalen, insbesondere beim preiswerten, Webhosting oft der Fall ist - ist die Gefahr hoch, dass ein großer Teil der versendeten Newsletter es gar nicht bis ins Postfach Ihrer Leser schafft.

6. Das Anmeldeformular ist schnell integriert

In vielen Tools können Sie sich per Mausklick ein Anmeldeformular generieren lassen, dass Sie dann einfach nur noch in Ihre Website einbauen brauchen. Schon kann sich jeder Besucher Ihrer Website für Ihren Newsletter registrieren.

7. Umfangreiche Reports

In den Reportings der Web-Tools sehen Sie nicht nur, welchen Newsletter Sie wann versendet haben, Sie sehen auch, wie viele Leser ihn geöffnet, wie viele welchen Link angeklickt haben und vieles mehr.

Außerdem haben Sie auch eine grafische Auswertung der An- und Abmeldungen, was hilfreich ist, wenn Sie Ihre Kampagnen zur Abonnenten-Gewinnung auswerten wollen.

8. Sie können die Autoresponder Funktion nutzen

Ein sehr nützlicher Mehrwert der Web-Tools sind die sogenannten Autoresponder. Dabei können Interessenten eine ganze E-Mail Serie, die in fest definierter Abfolge versendet wird, zu jedem beliebigen Zeitpunkt abrufen.

Sie können so z. B. einen E-Mail Kurs bereitstellen, der über fünf Folgen geht und wöchentlich versendet wird. Sie erstellen diesen Kurs einmalig, speichern die Folgen und den Versand-Rhythmus und stellen das Anmeldeformular auf Ihre Website. Um den Rest - inklusive Auswertungen - kümmert sich das Newsletter-Tool.

9. Immer wieder neue Features

Im Gegensatz zu einer Desktop-Software, die Sie einmal kaufen und dann für den Versand des Newsletters von Ihrem Rechner aus nutzen, läuft ein Web-Tool auf dem Server des Herstellers. Das bedeutet auch, dass es stetig weiterentwickelt und an die neuesten Anforderungen angepasst wird. Sie kommen so in den Genuss immer wieder neuer Features, wie z. B. auch die schnelle Einbindung von Social Buttons oder andere hilfreiche Funktionen, die Ihre Newsletter-Kampagnen noch erfolgreicher machen.

10. Es ist nicht teuer

Im Gegensatz zu mancher Annahme ist der Versand von Newslettern über professionelle Tools nicht mehr teuer. Bei Versendern wie Clever Reach gibt es sogar für Einsteiger kostenlose Pakete ohne Funktionsbeschränkung, mit denen die Funktionalität des Tools getestet werden kann, bis der Newsletter-Verteiler auf ein ansehnliches Maß angewachsen ist.

 

Warum sich ein Web-Tool auch für Online-Shop Betreiber lohnt

Fast alle genannten Vorteile treffen auch für Online-Shop Betreiber zu, denn die in das Shopsystem eingebaute Newsletter-Funktion bietet zwar eine weitgehende Automatisierung, jedoch müssen Sie auch hier auf viele der genannten Features verzichten. Reportings, automatisches Bouncing, Autoresponder etc. sind dem einfachen Newslettertool fremd.

Zudem lassen sich viele Newsletter-Dienste per API (Schnittstelle) bereits in Websites und Shops integrieren, ohne dass der Newsletter-Empfänger dies merkt. Sie haben damit eine vollständige Abonnentenverwaltung in Ihrem Shop und gleichzeitig alle Vorteile eines Web-Tools. Benötigen Sie Unterstützung bei der Integration eines Newsletter-Tools per API in Ihren Oxid Shop? Ich unterstütze Sie gern!

 

Wenn Sie Unterstützung benötigen

Ich helfe Ihnen bei der Auswahl des richtigen Newsletter-Anbieters, bei der Einrichtung Ihres Newsletter-Kontos, der Erstellung eines Templates - also einer Vorlage, die Sie für Ihre Newsletter immer wieder verwenden können, sowie bei der Einbindung des Anmeldeformulars in Ihre Website. Sprechen Sie mich einfach an.

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In Kürze startet hier auch eine Artikelserie "Wie finde ich den richtigen Newsletter-Dienst", in der ich verschiedene Kriterien vorstelle und erkläre, die bei der Auswahl des richtigen Newsletter-Tools wichtig sind.

Kategorien: Zeit, Geld & Nerven | Schlagworte: Coole Tools, Newsletter, Newsletter-Tools, Online-Marketing, OXID eShop

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