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Warum sich der Einsatz eines Web-Tools für den Newsletter-Versand lohnt

03.12.2011

Ich kann mich noch genau an meine ersten Newsletter erinnern. Damals betrieb ich einen eigenen kleinen Online-Shop und versendete meine Newsletter - mehr oder weniger regelmäßig - mit Outlook Express. Dort musste ich die E-Mail aufwändig verfassen und dann als Vorlage speichern. Anschließend habe ich jedem Empfänger einzeln eine E-Mail aus der Vorlage erzeugt, sie angepasst (individualisiert, also Namen rein) und dann verschickt. Es war ein Heidenaufwand.

Ich weiß, dass heute auch noch viele so vorgehen. Ich glaube aber dass sie das nur tun, weil sie nicht wissen, wie es einfacher geht.

Nun könnten Sie die Empfänger alle ins BCC (Blindkopie) nehmen und die E-Mail dann an sich selbst senden. Damit müssten Sie nur eine E-Mail verfassen. Auf die Personalisierung müssten Sie dann verzichten. Doch es sprechen zwei triftige Gründe gegen diese Vorgehensweise:

  1. Der Empfänger sieht seine E-Mail Adresse nicht. Die E-Mail wurde an jemand anderen (an Sie) gesendet. Das kann schon dazu führen, dass er ihr angesichts des heutigen Spamaufkommens gar nicht erst traut und sie sofort im Spamordner oder im Papierkorb verschwindet. Ein Problem hat der Kunde aber spätestens dann, wenn er den Newsletter abbestellen oder die Bezugsadresse ändern will. Wenn er mehrere E-Mail Adressen hat (und das hat heutzutage fast jeder), beginnt das große Rätselraten - welche E-Mail Adresse ist denn nun in dem Verteiler eingetragen? Und wenn er Ihnen dann eine E-Mail sendet mit Abbestell- oder Änderungswunsch, werden Sie ihn vielleicht in Ihrer Liste gar nicht finden, weil er dort mit einer anderen Adresse verzeichnet ist.
  2. Die BCC-Option ist nicht 100% sicher. Es soll E-Mail Programme geben, die zwar dem regulären Empfänger (also Ihnen) die BCC-Adressen nicht anzeigen, wohl aber sehen die BCC-Empfänger sich untereinander. Somit haben Sie einen datenschutzrechtlichen Fauxpax begangen.

Und für ein Web-Tool sprechen weitere wichtige Gründe, siehe weiter unten.

Dabei ist die Nutzung eines Online-Tools wirklich einfach und in ca. 4 Schritten umgesetzt.

1. Anmelden

Registrieren Sie sich bei dem Anbieter Ihrer Wahl*. Die Anmeldung ist bei vielen Tools kostenlos möglich.

2. Empfängerliste einrichten

Sie benötigen für den Versand eine Empfängerliste, das ist eine Art Tabelle (wie in Excel), in der Ihre Empfänger gesammelt werden. Meist müssen Sie diese Tabelle zu Beginn einmalig erzeugen. Sie können dann Ihre Empfänger auch gleich manuell eintragen.

3. Vorlage auswählen oder erstellen (lassen)

Wählen Sie eine Vorlage, viele Anbieter haben eine große Auswahl an fertigen Layouts. Professioneller ist die Erstellung eines individuellen Layouts, passend zu Ihrem Corporate Design. Übrigens erstelle ich das auch gern für Sie.

4. Newsletter schreiben und versenden

Anschließend editieren Sie die Vorlage - das ist bei jedem Anbieter etwas anders - und verfassen Ihren Newsletter. Per Knopfdruck wird der Newsletter verschickt. Die Personalisierung (Anrede, Namen etc.) erfolgt dabei vollautomatisch - sogar in der Betreffzeile! Auch um das Abmelden brauchen Sie sich fortan nicht kümmern, das Tool fügt in der Regel automatisch einen Abmeldelink ein, mit dem der Leser sich mit einem Klick aus dem Verteiler austragen kann (vielleicht fragen Sie jetzt - warum soll ich es meinen Lesern so leicht machen? Darauf gehe ich in den nächsten Tagen in einem weiteren Beitrag ein).

Wenn ein neuer Abonnent kommt, können Sie ihn manuell in Ihre Empfängerliste eintragen. Sie können es sich aber auch noch einfacher machen: Generieren Sie einfach ein Anmelde-Formular in dem Tool und integrieren Sie dieses (z. B. als Sidebar-Widget in Wordpress) in Ihre Website oder in Ihr Blog.

Fortan nutzen Sie alle Annehmlichkeiten eines Newsletter-Web-Tools: automatische An- und Abmeldung, automatisch versendete Willkommens-E-Mails, schnelles Verfassen des Newsletters und automatische Personalisierung.

Und so ein Tool ist auch gar nicht teuer. Bei CleverReach zum Beispiel zahlen Sie bis 250 Empfänger gar nichts. Ja, Sie haben richtig gelesen, und auch wenn es mehr Empfänger werden, zahlen Sie maximal 1 Cent pro Empfänger.

Und wem das noch nicht genügt: Obendrein haben Sie einen höheren Schutz davor, im Spamordner zu landen, weil die Betreiber von Newsletter-Tools sich aktiv um sogenanntes White-Listing bemühen. Sie schließen Vereinbarungen mit den großen E-Mail Providern, die damit allen E-Mails, die von dem jeweiligen Tool versendet werden, einfacheren Zugang zu den E-Mail Konten ihrer Kunden gewähren.

Fällt Ihnen noch ein Grund für den Wechsel von Outlook zu einem professionellen Tool ein? Oder spricht vielleicht sogar etwas dagegen? Wie sind Ihre Erfahrungen damit?

*) Wie Sie den richtigen Anbieter finden, erfahren Sie in Kürze in einer neuen Serie in diesem Blog. Schauen Sie immer wieder mal rein, abonnieren Sie das RSS Feed oder den monatlichen, kostenlosen WEB-Letter.


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Kategorien: Zeit, Geld & Nerven | Schlagworte: Coole Tools, E-Mail Marketing, Newsletter, Newsletter-Tools, Online-Marketing

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